Artikel aus der fiktiven OMSI Welt / Articles for the fictional OMSI world

  • Ebstein - Landkreis

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    Ebsteiner Tagblatt - Ausgabe Sa 01.06.2019 / So 02.06.2019 - 1,90 €


    60 Jahre entschärfte Kurve - ein denk(mal)würdiger Streit

    Frickenhausen (südlicher Landkreis) - Seit 60 Jahren spaltet die damals neu angelegte Kurve Verkehrsexperten und Denkmalschützer.


    Im Sommer 1959, mit der Einführung des Stadtbusverkehrs, kam es in der historischen Altstadt von Frickenhausen zu einer tiefgreifenden Veränderung. Am westlichen Rand der Altstadt, nahe des Bahnhofs wurde eine enge Kurve deutlich vergrößert und einige der historischen Fachwerkhäuser abgerissen. Verkehrsexperten und Busfahrer danken es, da die Kurve mit Omnibussen nicht fahrbar war, Denkmalschützer können die damalige Entscheidung, die Gebäude aus dem 17. Jahrhundert abzureißen nach wie vor nicht nachvollziehen.


    Der "Schandfleck" heute - im Hintergrund das heutige Wohn und Geschäftshaus, früher Immobilien Plößl. Die enge Kurve wurde gegen eine weitläufige asphaltierte Schleife ersetzt


    Im Spätfrühling 1959 wurde nach dem Genehmigungsverfahren begonnen, die Gebäude, welche sich im Weg der neu geplanten Straße befanden, abzureißen. Schon damals wurden die Bauarbeiten von lautstarken Protesten begleitet. Die Baustelle musste letztendlich sogar bewacht werden, da Vandalen die aushärtende Asphaltschicht beschädigten oder Pflastersteine aus dem Gehweg rissen.


    Frau Hannelore Engel-Völkers arbeitete damals als junge Frau im Immobilienunternehmen ihrer Eltern. "Es war nicht leicht, mit der Plößl Konkurrenz in direkter Nachbarschaft, trotzdem war es schade um unser Haus", so Frau Engel-Völkers.


    Eines der letzen bekannten Fotos des ursprünglichen Straßenverlaufs, um 1955. Rechts das ehemalige Engel-Völkers Immobilienhaus. (Foto: Plößl)


    Aufgrund der Felsen auf einer und der Bahnstrecke auf der anderen Seite, war es nicht möglich, die Wendeschleife für die Busse anderweitig zu planen, zudem ist der Busverkehr direkt neben dem Bahnhof eine starke Bereicherung für die Einwohner und Pendler. "Sonst wäre die Genehmigung nicht ausgestellt worden", so der Stadtrat zu unserer offiziellen Anfrage.

    Liebe Beitragleser, eine wichtige Durchsage: Aufgrund anhaltender Einfallslosigkeit fällt die Signatur heute leider aus, wir arbeiten an den Problemen und bitten um Ihr Verständnis, Danke
    --Danke für 1500 Danksagungen--

  • Netzplan 2020 auch in Laupendahl

    Großer Fahrplanwechsel bei der Laupendahler ROGIS.


    Das Regionale Busunternehmen in Laupendahl und Umgebung steht vor großen Veränderungen.

    "Das wird der größte Fahrplanwechsel aller Zeiten", so der Sprecher der ROGIS, Wolfgang Kulbötz.



    Der neue Liniennetzplan 2020 der ROGIS Laupendahl.


    Was wird sich alles ändern, fragten wir Wolfgang Kulbötz. "Mehr als vielen Lieb ist, sagt er etwas zurückhaltend.

    Der Busverkehr wird auf einen Flächendeckenden 10-Minuten-Takt verdichtet.

    Vieler Orts werden durch zusammengelegte Taktungen 5-Minuten-Takte erreicht.

    "Auf die Lärm-Klagen freuen wir uns schon".


    Was ändert sich den nun genau?

    Es wird eine Menge neuer Linien geben. Wie z.B die Linie 65 oder 67.

    Die Linie 65 verbindet Gostendorf mit Haarwiehe und Mecklenbeck.

    Ähnlich die 67. Sie verbindet Alt-Sisselsforst und Mecklenbeck miteinander.


    Das R-Linien-Netz wird komplett aufgelöst.

    Somit ergeben sich die neuen Linien 49, CE51 und CE52.


    Die neue Linie 49 ersetzt die R49, R52 und R53. Kommend vom Nordbahnhof und Hbf. fährt sie wie die Linie 27 zur Gabelung. Der Abschnitt zwischen Griesbach und Kaisertal wird nicht mehr durch sie bedient, da gibt es die Linie 68. Über die Elbbruchstraße und Kaisertal fährt sie auf dem

    Linienweg der Linie R49 nach Sisselsforst.


    CityExpress

    Die CE51 verbindet das Zentrum mit Hochtann und Hechem. Der Abschnitt Polkloh wird durch die Linie 68 ersetzt. Ansonsten ist der Streckenverlauf deckungsgleich zu dem, der Linie R56. Die einzige Außnahme ist, dass die CE51 an allen Haltestellen anhält.


    Die CE52 verbindet das Zentrum mit Brahlheim und Zweiberg. Der Streckenverlauf ist komplett identisch zu dem, der Linie R57.


    Beide Linien fahren in der HVZ alle 20 Minuten. Zwischen 10 und 14 Uhr gibt es einen 30-Minuten-Takt.


    SchnellBus

    Neben den CityExpressen gibt es jetzt auch SchnellBusse die die Linie 31 und 66 im Expressverfahren bedienen. Das heißt nur die wichtigsten Haltestellen werden bedient.


    Die SB31 ist der SchnellBus für die Linie 31. Sie hat 8 Haltestellen und fährt alle 20 Minuten.


    Die SB66 bedient die Linie 66. Diese hat 9 Haltestellen und fährt zusätzlich zur FHS in Hochtann. Hier gibt es einen 30-Minuten-Takt.


    Beide Linien sind Zuschlagsfrei!


    StadtBus

    Auch bei den StadtBussen gibt es mächtig viele Neuerungen.


    Neu:

    23: NEU, alle 20 Minuten zw. Kreuzing und Riedingborn.

    24: durchgängig alle 10 Minuten.

    25: Abschnitt über Rassinger-Weg entfällt. (siehe Linie 67)

    27: neuer 10-Minuten-Takt zw. Essenberg und der Stadthalle. Taktüberschneidung mit der L. 41 ab der Stolpstraße zu einem 5-Minuten Tak.t

    31: neuer Abschnitt zur FHS und neuer 15-Minuten-Takt. ExpressBus SB31 ebenfalls neu eingerichtet. (siehe oben)

    33: Mo.-Fr.: Abschnitt Schönblick-GB-Bahnhof entfällt (siehe Linie 35). Am Wochenende unverändert.

    34: unverändert.

    35: NEU, Mo.-Fr.: alle 20 Minuten zwischen Schönblick und GB-Bahnhof als Ersatz für L. 33. (NUR VON MO.-FR.)

    37: NEU, alle 30 Minuten zwischen Griesbach und Kaisertal über Kreuzkamp.

    41: alle 10 Minuten, neue Führung über die Behringgasse, Taktüberlappung mit der Linie 27 zu einem 5-Minuten-Takt.

    43: kleinere Anpassungen.

    49: NEU, zwischen Hbf/Nbf über Kaisertal bis Sisselsforst, zw. Kreuzung Sprackel und Sisselsf. Bbf. alle 10 Minuten.

    62: alle 10 Minuten, Taktüberlappung mit Linie 67 zu einem 5-Minuten-Takt zw. Spryndorf und Spryndorf Ost.

    63: alle 10 Minuten.

    64: alle 10 Minuten.

    65: NEU, zwischen Gostendorf und Haarwiehe teilweise alle 10 Minuten.

    66: kleine Anpassungen, Nachtverkehr.

    67: NEU, zwischen Alt-Sisselsforst und Mecklenbeck, alle 10 Minuten zw. Spryndorf und Germaniastr./Ring, Taktüberlappung mit L. 62 zu einem 5-Min-Takt.

    68: NEU, zwischen Hochtann und Kaisertal, zwischen Griesbach und Kaisertal alle 10 Minuten, ersetzt Linie R53.

    69: alle 15 Minuten, ansonsten unverändert.

    86: alle 10 Minuten, ansonsten unverändert.

    96: NEU, zwischen Charlottenklinik und Oberkirchbach, alle 20 Minuten, Taktüberlappung mit CE51 ab Künkel bis Hechem.

    98: NEU, alle 60 Minuten, zw. Oberkirchbach und Kaserne.


    CE51: NEU, ersetzt die Linie R56 (siehe oben)

    CE52: NEU, ersetzt die Linie R57 (siehe oben)

    SB31: NEU, ExpressBus für Linie 31 (siehe oben)

    SB66: NEU, ExpressBus für Linie 66 (siehe oben)


    Das NachtNetz wird erst deutlich später an den Start gehen durch große Verzögerungen bei der Planung.

    Aber es wird deutlich übersichtlicher und klarer als das Vorgängermodell.


    Ab dem 09. Dezember 2019 wird es dann soweit sein.



    "Hoffentlich ist die Freude größer als die Verwirrung"

    Das ist kein Bug, das ist ein Feature^^

    Edited 3 times, last by Zoccer0707 ().

  • In wie fern einen Hintergedanken?


    Das sind alle Änderungen die ich erstellt habe.

    Die Überschrift ist eine Anspielung auf den Netzplan 2020 der Bogestra, wenn du das meinst.

    Das ist kein Bug, das ist ein Feature^^

  • Der Baustellensommer ist da

    Ausbau der B222 seit Montag


    Ahlheim - Das Schuljahr 2018/19 ist zu Ende, und damit fängt in Ahlheim der Baustellensommer an. Neben kleineren Projekten, die größtenteils im laufenden Verkehr gelöst werden können, bauen die Stadtwerke Ahlheim seit Montag auch an der B222 im Stadtgebiet Ahlheim. Das Bauprojekt sieht vor, dass die B222 zukünftig nahezu durchgehend auf vier Spuren anstelle der heute noch teilweise vorhandenen zwei Spuren auszubauen, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern. Vor allem bei Anwohnern stieß dieses Projekt oft auf Kritik und Klagen, da viele befürchteten, dass der Lärm und Verkehr stark zunehmen könnte. Die Stadt konnte sich mit den Anwohnern auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h und einen stationären Blitzer in beide Richtungen einigen, um zumindest dem Lärmschutz entgegenzuwirken.



    Vorerst noch Endstation des B222-Ausbaus, das Schild weist auf das Ausbauprojekt hin


    Um dieses Projekt möglichst ohne größeren zeitlichen Aufwand zu realisieren, ist seit vergangenem Montag die B222 im Bereich der Herzogstraße in beiden Richtungen gesperrt. Es werden Kabelkanäle und Leitungen unter der Straße erneuert, zudem sollen entlang der B222 noch einige Verbesserungsarbeiten in der Verkehrsführung erfolgen, um zukünftig Staus zu vermeiden. Auch ein neuer Anwohnerparkplatz gegenüber der alten Schule wird errichtet, um den Wegfall der Straßenparkplätze zu kompensieren. Die Brücke an der Düsseldorfer Straße soll ebenfalls vollständig ausgebessert werden, um eine bessere Verkehrsführung zu ermöglichen. Mit Schulbeginn Ende August soll die Straße dann wieder zumindest einspurig je Richtung befahrbar werden, Restarbeiten sollen noch bis Dezember erfolgen.


    Die Autofahrer werden gebeten, den Baustellenbereich weiträumig zu umfahren, z.B. über die Westtangente. Für den Busverkehr bedeuten diese Maßnahmen Änderungen im Fahrplan und in der Linienführung, welche wie folgt lauten:


    - Linie 22: Diese Linie wird aufgeteilt in einen Nord- und Südast. Der Südast führt von Bortel bis zum Hauptbahnhof, der Nordast vom Holstenkamp nach Nochem. Zwischen Hauptbahnhof und Holstenkamp entfällt diese Linie, als Ersatz werden die Fahrgäste gebeten die Linien SB04, 26 und 29 zu benutzen.


    - Linie 26: Der Halt an der Düsseldorfer Straße entfällt wegen geänderter Verkehrsführung im Rahmen der Brückenarbeiten. Fahrgäste nutzen bitte die Haltestelle "In der Malersbeck". Verstärkter Einsatz von Großraumbussen, um die Linie 22 teilweise zu ersetzen.


    - Linie 29: Die Linie wird über Jeremiasstraße und den Finkenberg umgeleitet, die Haltestellen "Herzogstraße", "Wuppertaler Straße" und "Düsseldorfer Straße" entfallen. Ersatzweise werden Fahrgäste gebeten die Haltestellen "Wedauer Straße" oder "In der Malersbeck" zu nutzen. Der Takt wird auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet, um die Linie 22 teilweise zu ersetzen.


    - Linie 36: Umleitung über Jeremiasstraße, der Halt am "Bielefelder Weg" entfällt. Fahrgäste nutzen bitte die Haltestelle "Jeremiasstraße".



    Das Baustellennetz, gültig seit 15.07.2019

  • OMSIbusrevue:Ungewohnt, aber irgendwie auch spaßig!

    So lautet das Gesamtfazit nach dem ausgiebigen Test des Masterbus 3 Gen Packs.




    Neben den verschiedenen Varianten in den Modellen Wright Gemini oder Volvo B5LH oder Volvo B5TL



    unterscheiden sich auch die Cockpits. Links sehen wir das Volvo Cockpit, ähnlich zu den Volvo 7900 Hybrid-Modellen aus dem HafenCity-AddOn



    rechts das Cockpit von Wrightbus. Das rechts sieht aus wie ein "klassischer" VDV. Beide sind jedenfalls übersichtlich und bieten nur die nötigsten Funktionsweisen.



    Nette Gimmicks wie das Anmelden per Fahrerkarte (nur an diesem Almex SmartQube Ticketdrucker) wirken gut durchdacht und kreativ.



    alternativ gibt es auch Busmodelle mit einfachem Almex optima BL Kassensystem.




     




    Ebenfalls leichte Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Modellvarianten im Innenraum. Während auf dem rechten Bild ein Monitor mit Werbung und Fahrgastinformationen verbaut ist, gibt es auf dem linken Bild nur die Matrix-Innenanzeige sowie die zusätzliche Wagen hält-Anzeige.


    Der Innenraum an sich wirkt übersichtlich. Das Weglassen der hinteren Türen kommt natürlich den Rollstuhlfahrern sowie auch mehr Sitzplätzen im Bus zu gute.




    Ebenfalls gut ist die Erhöhung des Fahrerplatzes, damit der Busfahrer den Fahrgästen auf Augenhöhe sitzt.


    Interessantes, nie dagewesenes Gimmick ist bei einer Vielzahl von Fahrgästen die Müllansammlung z.B. hier im Oberdeck zu sehen.


    Doch nun zum Fahrverhalten. Die Voith und ZF Getriebe machen in Sachen Beschleunigung wenig Unterschied. Beide beschleunigen stark und schalten flüssig. Beim Volvo I-Shift will der Gang manchmal etwas zögerlich schalten, doch auch hier im Grunde nichts zu beanstanden.


    Ungewohnt hingegen die fehlende Haltestellenbremse, dessen Funktion die Feststellbremse hier übernimmt. Dafür ein echtes Sicherheitsfeature: Die Tür öffnet auch nur bei angezogener Handbremse. So kann der Bus auch bei Unachtsamkeit des Busfahrers garantiert nicht wegrollen!



    Auch sonst gibt es nicht viele Schalter im Cockpit. Genau genommen nur Licht, Kneeling und Lifting, die Klimabedienung, welche hier nicht von VDO sondern von Front stammt, befindet sich in der Decke.


    Ebenfalls ungewohnt sind die Geräuschkulissen die eher an eine Alarmanlage einer versteckten Bombe erinnern. Mitunter sind Warnmeldung bei geöffneter Tür ohne Feststellbremse oder die Betätigung des Haltewunschs sowie der Rullstuhlrampenanforderung die Ursache, so sind sie nach einiger Zeit laut, störend, nervig.


    Insgesamt wirken die Busse aber modern. Die Sitze machen einen bequemen Eindruck, gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um Stadtbusse handelt. Das Fahren mit dem Bus lässt sich, trotz ungewohnten Linksverkehrs, gut handlen. Klar die Busse sind auch nur 10,5 bzw. 11,5 m lang. Deutlich kürzer als Doppeldeckerkollegen aus Berlin. Das Cockpit wirkt modern und übersichtlich, die Schalteranordnung logisch. An das Fahren und die Abmessungen gewöhnt man sich schnell.


    In dem Sinne: Gute Fahrt und hier geht es zum Test-Film