Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb / Berufskraftfahrer [Sammelthread]

  • Zu den Einstellungstest:


    Habe bereits zwei Stück gemacht, einen als Fachkraft im Fahrbetrieb und einen als Lokführer.


    Der als Lokführer war aufjedenfall sehr viel schwieriger und für den war es aufjedenfall gut das ich mich vorbereitet habe.


    Für den FIF Test, den ich bestanden habe, muss ich sagen, dass ich mich dafür nicht hätte vorbereiten müssen. Das meiste war eigentlich selbstverständlich.


    Aber der kann ja sicherlich von Unternehmen zu Unternehmen anders sein.

  • Habe auch beide hinter mir- allerdings, ist mir nun einfach bewusst das ich absolut nicht für den EiB L/T Job geeignet bin, alleine deshalb - weil ich schon sehr gerne mit Menschen umgehe und die Lokführer die meiste Zeit alleine auf dem Bock verbringen. Für mich jedoch, waren beide Tests gleich einfach/schwer, die Aufgaben waren ungefähr gleich [Perspektiven Aufgaben, Aufgaben mit Zahnrädern, Zahlenreihe etc.]


    Tony , für was hast du dich nun eigentlich entschieden?

    Mit freundlichen Grüßen
    Baureihe189Fan

  • Also ich fand den Lokführer Test viel viel schwieriger. Vor allem die Mathe Aufgaben waren sehr schwierig und Taschenrechner durfte auch nicht benutzt werden. Im FIF Test konnten wir den Taschenrechner benutzen um das Rückgeld von 7,50 € zu berechnen ^^


    Habe übernächste Woche nen weiteren Test als Lokführer, mal sehen wie der ist.


    Entschieden habe ich mich noch garnicht. Entscheiden kann ich mich nämlich erst, wenn mir ein Vertrag als Lokführer und FIF angeboten werden würde. Bin erstmal froh einen Vertrag angeboten zu bekommen, egal als was.

  • Baureihe189Fan


    Kein Problem kann passieren ;)!. Meiner Meinung nach ist das Vorstellungsgespräch Gut bis sehr gut verlaufen. Wie alle habe ich natürlich eine Einstellungstest machen,den ich mit 61% Bestanden habe,in dem Mathe,Deutsch und Teschniches Verständnis überprüft wurde. Ich hatte es mit 4 Personen,ich konnte gut auf alle Frage antworten weshalb es auch ein Lockeres Gespräch war,weshalb wir auch öfters mal Gelacht haben ;). Jetzt heißt es nur auf eine Gute nachricht abwarten :)

  • Tony Ich gehe mal von aus, du hast dich bei der DB beworben? - diesen 'Online-Test' oder? Den Test von der Deutschen Bahn habe ich nämlich auch absolviert, nach gut 6 Wochen warten kam dann ein Ergebnis per Mail als pdf. Vom Ergebnis her, war ich eher das Mittelmaß teilweise Überdurchschnittliche aber auch mal Unterdurchschnittlich und natürlich sehr viel 'durchschnittlich'. Anscheinend hat es der Deutschen Bahn nicht gereicht sodass ich 2 Tage später die Absage erhalten habe :wacko: Mittlerweile weis ich einfach, das ich als EiB L/T nie wirklich glücklich geworden wäre und freue mich innerlich sogar über die Absage. Desweiteren habe ich ja den Test bei der Hoch'ahn absolviert und ich muss sagen dieser war recht ähnlich wie der EiB L/T Test aufgebaut, allerdings waren die Matheaufgaben ein Tick einfacher. Immerhin wurde ich auch eingeladen, habe mich nun aber für das Städtische Verkehrsunternehmen der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins entschieden. Lass mich aber mal raten, du hast dich demnächst den Test bei der HGK oder? ;):D

    Mit freundlichen Grüßen
    Baureihe189Fan

  • Hey,


    Also den Online Test bei der DB habe ich schon vor Monaten gemacht, den habe ich auch bestanden. Fand den Test eigentlich recht einfach, obwohl ich beim Reaktionsteil ein schlechtes Gefühl hatte.


    Leider warte ich jetzt schon seit Monaten auf eine Einladung zum Bewerbungsgespräch, die Bahn lässt sich da ziemlich Zeit mit.


    Den Einstellungstest gestern habe ich bei der Rheincargo ( ja HGK :D ) gemacht, der war viel anspruchsvoller als bei der DB und garnicht damit zu vergleichen, alleine schon weil der schriftlich auf Papier war.


    Habe übernächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem größeren Verkehrsunternehmen als FIF, bei dem ich den Test bestanden habe. Falls es jemanden interessiert, kann ich Ihn gerne danach sagen, was so in dem Gespräch vor kommt.

  • *puuust*... dieser Thread ist anscheinend ganz schön eingestaubt, seitdem nun hier alle sich mit OMSI 2 beklagen.


    Nun ja, zu eurer Information habe ich nun einen Festen Ausbildungsplatz bei einem Unternehmen bekommen. Eine Sache für angehende Azubis, bewirbt euch nach Möglichkeit im öffentlichen Dienst! Im (teuren) München habe ich ein Angebot erhalten mit ~ 710€ im ersten Lj bei einem privaten Unternehmen bzw. einer Tochtergesellschaft eines sehr sehr großen Bahn Konzerns hier in Deutschland. ^^ - nun habe ich ein weiteres Angebot bekommen (welches ich auch angenommen habe) bei einem Unternehmen im öffentlichen Dienst. Abgesehen von dem wirklich sehr neuwertigen Fuhrpark im Gegensatz zu München wo teilweise. noch Setra aus dem Jahre 1999. rumfahren, ist der Gehalts-Unterschied beachtlich. In einer wesentlich günstigeren Stadt als München, aber auch kleineren Stadt erhalte ich im ersten Lehrjahr um die ~ 790€


    So wie ich gehört habe übersteigt das erste Ausbildungs Gehalt von mir sogar das zweite Ausbildungs Gehalt der angehenden Lokführer bei der DB


    Lange Rede kurzer Sinn -> bewirbt euch möglichst bei Betrieben im öffentlichen Dienst! Auch wenn diese nicht grade eure 'Lieblingsfahrzeuge' haben! - den im Grunde genommen ist es doch auch wiederum gut später mit guten Konditionen übernommen zu werden ;-)
    Wie sieht es den euch anderen aus? Wollt ihr auch mal Fachrkraft im Fahrbetrieb/Berufskraftfahrer werden? Seit ihr es vielleicht schon? bin mal gespannt, was ihr sonst noch dazu zu sagen habt. - euch allen noch eine besinnliche Vorweihnachtszeit! ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    Baureihe189Fan

  • Nun ja, zu eurer Information habe ich nun einen Festen Ausbildungsplatz bei einem Unternehmen bekommen.


    Herzlichen Glückwunsch! :)


    Eine Sache für angehende Azubis, bewirbt euch nach Möglichkeit im öffentlichen Dienst! Im (teuren) München habe ich ein Angebot erhalten mit ~ 710€ im ersten Lj bei einem privaten Unternehmen bzw. einer Tochtergesellschaft eines sehr sehr großen Bahn Konzerns hier in Deutschland. - nun habe ich ein weiteres Angebot bekommen (welches ich auch angenommen habe) bei einem Unternehmen im öffentlichen Dienst. Abgesehen von dem wirklich sehr neuwertigen Fuhrpark im Gegensatz zu München wo teilweise. noch Setra aus dem Jahre 1999. rumfahren, ist der Gehalts-Unterschied beachtlich. In einer wesentlich günstigeren Stadt als München, aber auch kleineren Stadt erhalte ich im ersten Lehrjahr um die ~ 790€


    Auch beim hier ansässigen ÖPNV-Unternehmen (;)) erhalten FiF-Azubis schon im ersten Jahr 793€. Noch dazu erhält man bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung einen unbefristeten (!) Arbeitsvertrag.

  • In öffentlichen Verkehrsunternehmen werden die Azubis im Regelfall nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) bezahlt.
    Daher sollte bis auf spezielle betriebliche Zulagen die Ausbildungsvergütung dort recht gleich sein.
    Wuppertal sucht übrigens noch für 2014. ;)

  • Moin ihr alle Zusammen, ich hoffe mal alle fleißigen Mitleser und Mitschreiber dieses Threads sind gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche auf jeden Fall vorweg, allen welche dieses Jahr eine Ausbildung in einem Verkehrsbereich starten schon mal viel Erfolg & eine möglichst schnell vergehende Zeit bis August bzw. September! 8o


    Weihnachtstage sind bekanntlich eher die 'chilltage' und daher habe ich mal überlegt wie es mit diesem Thread hier weiter gehen soll. Ich habe mir überlegt dass hier weiter über die Bewerbung diskutiert werden kann und auch für die eventuellen 2015'er FiFs Tipps gegeben werden kann. Desweiteren werde ich auch dann jeweils kurz berichten was in meiner Ausbildung grade drankommt, damit dies dann evtl. 'Überleger* noch motivieren kann. Ganz Wichtig -> Betriebsinterne Sachen werde ich auch nicht per PN etc. verraten.


    Aktuell gibt es einen kurzen Bericht über eine junge (naja, jung^^) bzw. eine 25 Jährige welche auch die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb bei der Hagener Straßenbahn AG macht.
    Wer sich dass mal anschauen mag -> http://www1.wdr.de/mediathek/v…ebusfahrerfamilie100.html

    Mit freundlichen Grüßen
    Baureihe189Fan

  • Hallo :) ,
    habe da mal eine Frage, gibt es eine bestimmte Körpergröße (Mindestkörpergröße) die man erfüllen muss, um Busfahrer zu werden?, denn gerade das und mit der Sehstärke bringt mich ins Schmunzeln :D, wäre cool wenn das einer weiß :)



    Gruß

    Frankfurt am Main Linie 60 (2003-2014) Neubau

    Edited once, last by Bdvmot002 ().

  • Eine Mindestgrösse gibt es nach meinem Stand nicht. Man sollte aber wenigstens über das Lenkrad schauen können :D
    Wo es Beschränkungen hinsichtlich der Körpergrösse gibt, ist bei Piloten. Da darf man nicht zu klein, aber auch nicht zu gross sein. Genau Werte habe ich spontan aber nicht zur Hand.

  • Solange du mit deiner Körpergröße, die Fahrerlaubnis bekommst, gibt es keine Probleme.

  • Hallo :) ,
    habe da mal eine Frage, gibt es eine bestimmte Körpergröße (Mindestkörpergröße) die man erfüllen muss, um Busfahrer zu werden?, denn gerade das und mit der Sehstärke bringt mich ins Schmunzeln


    Nicht nur das, auch eine eventuelle "Nachtblindheit" durchkreuzt den Berufswunsch.

  • Moin zusammen,


    ich dachte, ich plaudere hier auch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen.
    Ich selbst bin 22 Jahre alt, männlich, habe Abitur und erlerne entgegen vieler Unkenrufe aus meiner damaligen Oberstufe seit 2012 den Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb. Angestellt bin ich bei einem Mittelgroßem Betrieb (ca. 400 Angestellte, 3 Betriebsstellen, 150 eigene Busse) ohne Schienenverkehr in NRW. Meine Firma ist ein 100% Öffentlicher Betrieb. Bezahlung erfolgt nach Tarif TV-N, und mit den diversen Zuschlägen die die Firma zahlt, ist ein bequemes Leben als Auszubildender möglich. Netto sind im zweiten Jahr so oft sogar schon um die 800,- drin!


    Nun liegen knapp 2/3 (bei Verkürzung) bzw. genau die Hälfte meiner Ausbildung hinter mir. Zurzeit befinde ich mich in der heißen Phase der Ausbildung, denn ich stehe unmittelbar davor im Fahrbetrieb eingesetzt zu werden. Dem absoluten Highlight dieser Ausbildung!


    Entgegen vieler Berichte und Versuche den Beruf schlecht zu machen, möchte ich euch ein bisschen von meinen praxisnahen Erfahrungen berichten. Was mich etwas verwundert, ist der weitverbreitete Glauben das die Fachkraft im Fahrbetrieb, wessen Katastrophale Bezeichnung wohl ein Hauptgrund für die weitläufige Herabschätzung dieses Berufsbildes ist - außerordentlich unterschätzt ist.


    Die Fachkraft im Fahrbetrieb ist wesentlich mehr als nur bloßes Busfahren. Ich hatte das große Glück in viele Abteilungen aktiv eingebunden zu werden und ein sehr breit gefächertes Aufgabenfeld zu bewältigen. Als Beispiel wie der Ausbildungsplan bei euch Aussehen könnte, bzw. so wie er bei mir war:


    • Abonenntenbetreuung, kaufmännisch im Büro, ca. 1,5 Monate
    • Kundencenter, der Beruf FiF als Dienstleister, ca. 2-3 Monate
    • Marketing, leider nur eine Woche
    • Fahrplan-/Dienst-/Umlaufplanung - bei gewissem Vorwissen und Interesse sehr spannend, ca. 4 Monate (+ 2 Monate nochmals am Ende der Ausbildung)
    • Haltestellenservice, hier packte ich das erste mal richtig "physikalisch" an, einfache aber entspannte Arbeit, ca. 3 Wochen
    • Leitstelle, selbsterklärend, 1 Monat (+ 1 Monat nochmals am Ende der Ausbildung)
    • Werkstatt, definitiv nicht meine Welt, aber durchaus eine Erfahrung wert, bei mir: 1 Monat.
    • Diverse kleine Abteilungen wie Rechtsabteilung, Schadensabteilung, Werkstattlager uvm.
    • jetzt ca. ein Jahr (von drei Lehrjahren insgesamt!) in den Fahrdienst
    • ...


    Sehr gut hat es mir in der Fahrplanabteilung gefallen, da ich großes Glück mit den Kollegen hatte die mir ermöglichten meine eigenen Ideen einzubringen, vorzustellen (sowohl innerbetrieblich als auch bei den Kommunen) und schließlich auch unterzubringen. Aufgrund von kleineren Umstellungen musste eine kleinere Nachbarstadt mit einer Hand voll Linien neu verplant werden. Da ich mich in dieser Stadt zufällig recht gut auskannte, machte ich mich ran ein komplett neues Schwachlastkonzept für diese Stadt zu erarbeiten. Am Ende der Zeit in dieser Abteilung hatte ich dann eine komplett neue Linie entwickelt und ausgearbeitet (inkl. Umlaufplänen etc) welche seit letztem Fahrplanwechsel nun sogar tatsächlich verkehrt, genauso wie ich es vorgesehen hatte. Bei sämtlichen Terminen außerorts und innerhalb der Firma war ich dabei, habe den Verantwortungsträgern zusammen mit meinen Kollegen das neue Konzept (welche eine neue Linie sowohl als auch kleinere Änderungen in bestehenden Linien umfasste) vorgestellt. Und habe das Projekt über ein halbes Jahr begleitet, von der ersten Idee bis zum Aufkleben und Aufstellen der neuen Haltestellenmasten im Haltestellendienst. Schlussendlich hatte man das Konzept 1:1 übernommen wie vom Azubi vorgeschlagen, was einen dann schon etwas Stolz macht.


    Die vielen Abteilungen und teilweise sehr schnellen Wechsel haben sowohl vor als auch Nachteile. Man hat alles mal gemacht, man kann "alles" - aber nichts "richtig". Man lernt sehr viele neue Leute kennen, und kennt auch später nahezu alle Kollegen im Betrieb, weiß ganz genau was jeder einzelne macht und begreift auch die Zusammenhänge fließend. Dadurch lernt man selbstverständlich auch viele neue Freunde kennen. Im Gegenzug ist es aber auch eine enorme psychische Belastung und Herausforderung sich manchmal alle paar Tage auf komplett neue Kollegen einzustellen und neu einzufühlen. Man muss jedes mal erstmal abchecken "wie die Leute ticken" und sich langsam integrieren, was zeitweise wirklich anstrengend ist und man sich gelegentlich etwas mehr Kontinuität wünscht statt mancher Abteilungswechsel die zeitweise sogar im 2 oder 3-Tage Rhythmus kommen.


    Letzten Monat habe ich meinen Busführerschein gemacht und konnte jetzt bereits ein paar Testfahrten (natürlich Leerfahrten) in meiner Heimatstadt machen, und ich bleibe dabei: Das Fahren ansich macht unheimlich Spaß, v.a. wenn man wieviele aus diesem Forum (so auch ich, natürlich^^) schon seit frühen Jahren "heiß" aufs Fahren sind. Diese Woche befinde ich mich in einer 5-Tägigen Tarif- und Fahrerschulung wo ich nun das letzte nötige Grundwerkzeug für meinen Fahrdienst erlerne.


    Nächste Woche Montag wirds spannend, um 6:03 Uhr werde ich das erste mal den Betriebshof mit einem Linienbus verlassen und dann tatsächlich auch auf Linie einsetzen. Den ersten Tag geht es noch mit dem 12m Solowagen auf die Reise, den nächsten Tag bereits mit dem Gelenkbus. Ich denke, ich werde dann auf jeden Fall bericht erstatten, und vielleicht sogar das ein oder andere Foto zeigen. Traditionellerweise haben unsere FiFs immer an den Tagen mit dem meisten Schnee hier im Bergischem angefangen, so wie es scheint, stehen die Chancen nicht schlecht das auch meine parallel laufende Kollegin und ich auch nicht davon ausgenommen sind. Wäre auch zu schön gewesen, Schnee am ersten Tag, muss nicht sooooo unbedingt sein :D


    Denn trotz unzähligen Fahrstunden in OMSI, trotz 4 Jahre Führerscheinbesitz als "Vielfahrer": Man ist und bleibt Fahranfänger auf dem Bus, was man wirklich nicht unterschätzen sollte. Und das merkt man selbst auch. Das Fahren in OMSI ist in weiten Strecken schon recht realistisch - aber lang nicht so Fordernd wie in der Realität. Denn der Unterschied zwischen realem Bus und OMSI ist größer als so manch einer zu glauben vermag.


    Was die Aufstiegschancen anbelangt sehe ich den FiF mit gemischten Gefühlen. Es kommt stark darauf an, bei welcher Firma man die Ausbildung absolviert. Viele große Gesellschaften im Ruhrgebiet "züchten" sich massenweise Fahrernachwuchs an. Diese sieben auch nacher ganz gehörig aus. Diese stellen Ihre Fachkräfte nacher auch oft nur in Schwesterfirmen ein, welche deutlich schlechter bezahlen und wesentlich schlechtere Arbeitsbedingungen haben, und dementsprechend auch nur Fahrer nach der Ausbildung sind. Bei mir in der Firma hieß es offiziell: Nach der Ausbildung zwei Jahre fahren, danach kann man sich auf alle innerbetrieblichen Kaufmännisch ausgeschriebenen Stellen bewerben. Man munkelt aber bei uns das zwei FiFs (ingesamt hat mein Betrieb bis jetzt erst 5 FiF's ingesamt gehabt, inklusive mir und meiner Kollegin) von denen einer ein halbes Jahr fertig ist und der andere Unmittelbar vor seiner Abschlussprüfung steht bereits ab Februar auf zwei Stellen im Büro verteilt werden und dann noch fahren "wenn Not am Mann ist".


    Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in den Ausbildungsalltag des FiFs geben und ihr fühlt euch jetzt nicht mit meiner ausführlichen Textwüste erschlagen :D Das der Beruf und auch das Fahren nicht immer schön ist, ist selbstverständlich. Ich jedenfalls freue mich wie ein Keks und hab so manche Nacht schon vor lauter Vorfreude Probleme einzuschlafen. Wie auch, wenn man darauf seit 16 Jahren drauf hinfiebert, ich denke vielen von euch wird es ähnlich gehen :)



    PS: Bei uns beträgt die Mindestgröße 1,60m ;)

  • Hallo :) ,
    Will mal einen kleinen Teil zum Gespräch mit beitragen: Mein Bruder hat mir zum Geburtstag ein wunderbares Buch geschenkt (Traumberuf: Busfahrer) von Michael Zamejic (worum es geht sollte klar sein), wo er auf knapp 200 Seiten seine Karriere als Berufskraftfahrer beschreibt. Das Buch beantwortete alle meine Fragen und Vorurteile, die ich mir über den Beruf stellte. (Habe ja einen anderen Weg eingeschlagen) Themen sind u.a.: -Wie wird man überhaupt Busfahrer? -Stadtbus-, Regionalbus- oder Fernbusfahrer? -Von allen gehasst und von der Gesellschaft abgestoßen? Bis hin zum Busfahreralltag. Was erlebt der Stadtbusfahrer? Er erzählt von lustigen, aber auch traurigen Ereignissen, die er nach 2 Jahren Busfahren erlebt hat. Ein sehr empfehlenswertes Buch! Kosten: ab 15€. Hier noch die ISBN-Nr. (oder einfach mal im Internet nachschauen ;) ) 978-3-8442-1976-0
    P.S. Der Sinn dieses Beitrags ist es nicht, nur Werbung für das Buch zu machen (ja ja, auch wenn´s so aussieht ;) ) es beantwortet aber wie gesagt all eure Fragen über das Mystirium Busfahrer.
    Schönen Abend.

  • Möchte auch etwas beitragen..


    Also bin selber noch sehr jung und bin auch noch in 8. Klasse.
    Allerdings wie man es hier schon gehört hat, hatte jeder mal einen Traumberuf als KInd.
    Meiner war auch Busfahrer.
    Ich habe auch sehr viel interesse an einer Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb.
    Diese Ausbildung (Wenn ich sie wirkluch mache) möchte ich sie am liebsten in meiner Heimatstadt Hagen machen, bei der Hagener Straßenbahn Ag.


    Seit dem ich denken interesiere ich mich für Busse.
    Ganz besonders in Hagen, zur Zeit begleite ich ab und an mal einen Fahrer der bei mir im Haus wohnt und so komme ich rum und sehe auch z.B. Endstellen wie Selbecke oder Sterbecke (Wo ich noch nie war)
    Weiterhin bin ich auch manchmal dabei wenn er einen Wagen ins Busdepot fährt, was für mich auch sehr interesant ist.


    Weiterhin alles gute euch :love:
    Fabian aus Hagen

    Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt! ~ Mahatma Gandhi