Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb / Berufskraftfahrer [Sammelthread]

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  • der Test wird ja mit Sehhilfe durchgeführt. Musste da auch schon durch (fange im September an). Ich würde ihn nicht als schwer, sondern eher als lang bezeichnen. Es kommt einem wie eine Ewigkeit vor.

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    Unsere Züge rollen immer - Ihre Freiwillige Feuerwehr

  • Für viele von uns geht es nun ja bald (endlich) los! :-), so ja gottseidank auch für mich in 17 Tagen!

    :)


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    Kurz mal gefragt an die anderen Neueinsteiger, FiFs als auch BkFs.


    - Wie sieht es mit eurem Führerschein Klasse B aus? Habt ihr die Möglichkeit den noch während der Ausbildung zu machen, oder MUSS er bis zum Beginn fertig sein? Oder wie lange habt ihr ihn allgemein schon den Klasse B Führerschein?
    (Also bei mir ist es so, dass wir ihn zum 01.08 haben müssen. Damit wir direkt im 2. Lehrjahr im Bus durchstarten können. Aber bei mir genügt nun auch das begleitende Fahren. Übermorgen habe ich Theorieprüfung

    ^^

    aber da bin ich relativ zuversichtlich

    :-)

    )
    - Habt ihr schon eine Planung über die ersten Tage in eurem Betrieb? Also wie es abläuft und was ihr macht?
    (Bei mir haben wir 3 FiFs die ersten 2 Wochen mit (weiteren Angehenden Busfahrern / Kurzausbildung) Tarifkunde, heißt wir fahren auf den verschiedenen Linien mit und lassen uns vom Fahrpersonal ein wenig in den Fahrscheinverkauf einweisen, über die verschiedenen Tickets etc. man könnte sich reintheoretisch auch schon einmal die Linienwege mitschreiben.^^ - danach werden wir 3 FiFs aufgeteilt und gehen alle in verschiedene Bereiche, ich habe das große Glück in den KVT zu gehen. Also so gesehen Kundenzentrum etc. wo ich die erst gelernten Kenntnisse gleich anwenden kann)


    Beste Grüße
    Baureihe189Fan

    Mit freundlichen Grüßen
    Baureihe189Fan

  • Ich hole das Thema mal hervor, da ich eine Frage zum Berufskraftfahrer habe.


    Ich habe mich heute, mal erkundigt, nach den Führerschein C, CE also Sattelschlepper und Sattelschlepper mit Auflieger (40 Tonner?)
    Der Preis für C CE liegt bei 2700-3000€ dazu kommen 40 Stunden an der IHK in Lübeck (Wenn gewerblich) mit anschliessender Prüfung und da kommt meine Frage,


    Wie sieht es da aus, bei der IHK? Ist der Stoff einfach? Immerhin ist das "Ganztagsschule" und 40 Stunden...
    Was wird da gelernt,


    Was empfhelt sich ehr, Fehrnverkehr, oder Nahverkehr?



    Zudem habe ich mal gefragt, da ich gerne D hätte, wieviel der Kostet, da kommt ein Sümmchen von 12-15000€ zusammen, und ebenfalls 40 Stunden IHK
    Bei D, wennman kein B und 2 Jahre Fahrpraxis hat, muss man 90 Stunden Praxis machen

    :D



    Grüße

    Ich bin ein Berfuskraftfahrer

  • Zudem habe ich mal gefragt, da ich gerne D hätte, wieviel der Kostet, da kommt ein Sümmchen von 12-15000€ zusammen, und ebenfalls 40 Stunden IHK
    Bei D, wennman kein B und 2 Jahre Fahrpraxis hat, muss man 90 Stunden Praxis machen


    Ich würde B sowieso immer im Vorfeld ablegen. Der PKW-Führerschein wird in diesem Land doch gehandelt wie ein Schulabschluss. Außerdem siehst du ja selbst, welche finanziellen Vorteile der vorhandene B-Schein mit sich bringt.

    :)

    "Kommen heißt Gehen."

  • Man braucht den Führerschein Klasse D oder DE und ein beschleunigte Grundqualifikation zum Berufskraftfahrer im Personenverkehr. Hier in Niedersachsen liegt man damit bei ca. 8500€ mit allem drum und dran.

    :)
  • Also wenn du den Führerschein, D/DE im Zuge einer Ausbildung zur FiF oder zum BkF machst, dann fände ich das schade, wenn die Firmen die Kosten nicht übernehmen.

  • Ich habe mal eine Frage. Ich werde wahrscheinlich in einigen Jahren Agrarwissenschaften in Kiel studieren und habe gehört das in vielen anderen Städten auch studentische Busfahrer eingestellt werden. Kann mir jemand sagen ob es sowas auch in Kiel gibt? Besitze die Führerscheinklassen B, BE, L und T, kenne also schon so halbwegs den Umgang mit größeren Fahrzeugen.

    :D
  • So ich melde mich auch nochmal zurück. Für diejenigen die mich nicht kennen, können meine Erfahrungen als FiF mit Stand Januar 2014 hier nachlesen.


    Ich befinde mich nun in den letzten zwei Wochen meiner Ausbildung. Erleichterung macht sich langsam breit, fast alle Herausforderungen gemeistert, viele viele schöne und nicht so schöne Kilometer "gefressen", jede Menge Ausbildungsberichte heute geschrieben. Es wird ernst. Die schriftliche Abschlussprüfung habe ich bereits am 6. Mai geschrieben (welche doch überraschend Anspruchsvoll war! Und das sage ich als ex-Abiturient...) und die praktische steht bald an. Sie findet statt bei einem großen Busbetrieb im Ruhrgebiet (ich selber komme aus NRW, aber eher "vom Land"). Teil der praktischen Prüfung ist simuliertes ein Kundengespräch, eine Dispositionsaufgabe welche zunächst erarbeitet und dann vorgestellt werden soll. Zu guter letzt steht eine Fahrprobe an, in welcher "das Fahrgastfreundliche" fahren bewertet wird.


    Mit meinem Jahrgang dürfte dann auch die erste Generation OMSI-Spieler zu vollwertigen FiF's werden. Ihr fragt euch jetzt sicher nach Perspektiven nach der Ausbildung?


    In meiner Berufsschulklasse werden alle übernommen. Die meisten werden als Busfahrer nach der Ausbildung übernommen, diejenigen die in NRW arbeiten und bei einem Betrieb der öffentlichen Hand arbeiten wird in der Regel der Tarifvertrag TV-N Stufe 5a angewendet. Das entspricht für einen kinderlosen Single ca. 1 500 EUR netto + Zuschläge (stark schwankend). Für mich selber geht es nach der Ausbildung direkt im Innendienst als Verkehrsplaner weiter, und das obwohl ich nicht unbedingt der "super Schüler" war. Meine Berufsschulnoten waren eher "durchwachsen" (chronische Faulheit in Schulen). Offenbar scheine ich mich gut in unserer Verkehrsplanung angestellt zu haben, sodass ich jetzt dort direkt übernommen werde. Ab Juni werde ich dann wenn überhaupt nur noch sog. "Spitzendienste" und am Wochenende zur Aushilfe Busfahren. Ich liebe aber immer noch die Freiheit beim Busfahren, man ist sein eigener Chef und es stellt sich tatsächlich eine gewisse Art "Busfahrer-Romantik" ein. Allerdings lässt nach einiger Zeit erwartungsgemäß die Euphorie auch ein bisschen nach. Ständig wechselnde Schichtzeiten, keine Planungssicherheit für Feierabend-Aktivitäten und der ständige Zeitdruck sind sicher nicht für jeden was. Wie ich feststellen musste, bringt der Beruf Busfahrer einen riesengroßen Vorteil mit: Im Gegensatz zu Verkehrsplanern, Bürokaufleuten und sonstigen Bürohengsten ist man abends mit seiner Arbeit fertig. Man stellt den Bus ab, rechnet seine Fahrgeldeinnahmen ab, wirft seine Stornos in den Stornokasten und hat FEIERABEND. Kein Gedanke (wenn man nicht gerade einer der Freaks, wie wir - ist) muss danach noch an den Job verschwendet werdet. In anderen Berufen nimmt man die Arbeit dann doch oft noch gedanklich mit "nach Hause" weil man am nächsten Tag meistens damit weitermacht, mit dem was liegengeblieben ist.


    So far.

  • Hallo,


    ich wollte mal fragen ob durch diesen Bus, der im folgenden Beitrag vorgestellt wird, es sich überhaupt noch lohnt, eine Ausbildung als
    Fachkraft im Fahrbetrieb anzufangen. Ich würde mich ja gerne in diesem Beruf ausbilden lassen, nur bin ich mir unsicher, ob dieser Beruf noch zukunftssicher ist und
    ob der Beruf des Busfahrers dadurch nicht aussterben würde...


    Ich freue mich auf eure Antworten!


    Hier der Link:
    http://www.sueddeutsche.de/aut…hrenden-bus-vor-1.3083370


    Mfg
    Patrick

    :)
  • Der Beruf des Busfahrers ist meiner Meinung nach sehr zukunftssicher. Denn es wird mindestens in den nächsten 10-15 Jahren kein fahrerloser Linienbus in Deutschland auf öffentlichen Straßen unterwegs sein. Bisher sind die Pilotprojekte (Niederlande, Deutschland) meist auf Privatgelände beschränkt, wie Parkanlagen, Parkplätze u.ä. Und wie es so schön in dem Beitrag heißt:

    Quote

    Bisher kommt der Bus nur im übersichtlichen Stadtverkehr zurecht. Komplexe Innenstadtsituationen kommen für ihn noch zu früh.

    Daher wird es in Innenstädten mit viel Verkehr, Baustellen, Fußgängern, Fahrradfahrern, LKWs usw. dem Menschen vorbehalten bleiben, die Übersicht zu behalten und einen Linienbus sicher zu lenken. Was anderes ist es eben, wenn die Technik den Fahrer unterstützt und für mehr Sicherheit sorgt wie Brems- und Abstandsassistenten. Das kann im Stadtverkehr für mehr Sicherheit sorgen und den Fahrer entlasten. Aber komplett ohne Fahrer, dafür müssen in Deutschland erst mal die Gesetze und Regelungen geschaffen werden und das dauert hierzulande bekanntlich sehr sehr lange...

    Satzzeichen retten Leben: Komm, wir essen Opa! - Retten würde ihn: Komm wir essen, Opa!
    Einmal mit Profis arbeiten... *seufz*
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