Busfahren im realen Leben

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  • Da sieht man auch wieder den Unterschied von Betrieb zu Betrieb. Bei uns ist es so, dass wenn man den Führerschein hat, die ersten Linienfahrten einen Lehrfahrer neben sich sitzen hat. Dieser sagt dir anfangs wo es langgeht. So werden sich die Strecken am ehesten eingeprägt - durch Praxis.

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  • Hier ist es genau anders rum, der der die Strecke können soll (muss) sitzt mit im Bus. Und derjenige, der in diesem Moment eingeteilt ist für die Linie ist ein ganz normaler Busfahrer und kein Lehrfahrer.

  • Das ist wirklich von Betrieb zu Betrieb unterscheidlich.


    Hier gibt es auch keine Lehrfahrer, wozu auch. Ich habe auch noch nicht gehört das es in Osnabrück welche gibt (keine Gewähr, ob das auch stimmt). In Würzburg kenne ich sowas auch nicht. Und von anderen Städten und Gemeinden kann ich nicht mitreden.


    @Busfahrer 1096: Ich bin mal davon ausgegangen, das der "Fahrwillige" keinen Fürhrerschein für den Bus hat. Wenn der Führerschein für den Bus bereits vorhanden ist, fällt die Fahrschule natürlich weg und es gibt nur die Prüfung für die Erlangung des benötigten PBO-Schein's. Das ist aber keine Fahrschulausbildung im herkömmlichen Sinne.

  • Klar gibt es hier Reale Busfahrer so einer bin auch ich ich mag den Beruf sehr immer wenn ich an Frei habe setz ich mich an den PC und spiele Omsi


    Gruss


    Markus S.

  • Ich meinte das nach dem erlangen des Führerscheins im Rahmen der Ausbildung

    ;)

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  • Was die BVG muß, ist graue Theorie und hat nichts mit der Praxis zu tun. Ich habe oft genug Tage gehabt, wo ich kaum Pausen hatte. Oder nur sehr wenig und du kannst mir gern glauben, daß ich weder der einzigste war, noch das es heute wirklich anders ist. Ich telefoniere regelmäßig mit Kollegen die heute noch in Berlin fahren, bei der BVG arbeiten und die erzählen auch was sie erlebt haben. Wichtig sind nur zwei Dinge:
    - Eine planmäßige Dienstzeit sollte 9 Stunden und 59 Minuten nicht überschreiten (Es kommt vor [nicht täglich] das man 10-12 Stunden auf dem Wagen ist, wenn zum Beispiel keine Ablösung erscheint)
    - Zwischen zwei Diensten, sollten mindestens 10 Stunden Dienstfrei liegen-


    Dann solltest du mal wieder mit deinen Ex-Kollegen telefonieren. Seit über drei Jahren liegen zwischen zwei Diensten statt 10,5h volle 11h. Deine 10h gab es nie. Bis zur Fusion mit der BVB galt bei der BVG allgemein auch die 1/6-Regelung. Blockpausen waren da die Ausnahme. Heute ist es genau andersrum.



    Bern(ar)d, ich weiß zwar nicht wieviel Ahnung du vom Fußball hast, aber Ahnung von der BVG haste sehr wenig. Ich bin kein Fan der BVG, ich habe dort lange gearbeitet - ich weiß was ich schreibe. Es sind Erfahrungen, keine "ich habe da mal was gehört oder gelesen".


    Dann lies dir mal dein folgendes Zitat laut vor und du findest den Fehler sicherlich selbst:



    Ich telefoniere regelmäßig mit Kollegen die heute noch in Berlin fahren, bei der BVG arbeiten und die erzählen auch was sie erlebt haben.


    Und das ist der feine Unterschied. Ich werde mir als BVGer jedenfalls nicht von einem Ex-Mitarbeiter die Firma erklären lassen.

    ;)



    Ausgleichzeiten sind etwas vollkommen anderes als Wendezeiten. Ausgleichzeiten gibt es bei der BVG, Wendezeiten hingegen nicht, oder nicht mehr. Die gab es mal in den 40-er bis 60-er Jahren. Bei der BVG gab es Wendezeiten noch bis in die 70er Jahre hinein.


    Na was denn nun? 40er bis 60er oder bis in die 70er?



    Heute sind die Zeiten an den Wendestellen reine Ausgleichzeiten, die errechnet werden (passend zum Umlaufplan) und dienen zum Ausgleich für Verspätungen, Kontrolle des Fahrzeuges und schreiben der Fahrzettel und ggf. Bemägelungskarten. Der Rest der Zeit ist für den Fahrer (Essen, Rauchen, Austreten, Telefonieren).


    Na dann wirf mal einen Blick in den gültigen TV-N und in die veröffentlichten Betriebsvereinbarungen mit Ver.di vom August 2011. Da findest du dann auch die Mindestwendezeiten von vier Minuten pro Endstelle/ Endbahnhof bei allen Straßenbahn- und U-Bahnlinien sowie die Metrobuslinien von 6-22Uhr. Die Fahr- und Dienstpläne unterliegen ja auch immer noch der gewerkschaftlichen Mitbestimmung.



    Das trifft aber nur für den Bereich Bus und Tram zu. Ich habe momentan keinen Kontakt zu U-Bahn- oder S-Bahn-Fahrern (auch wenn die S-Bahn nichtmehr zur BVG gehört).


    Der TV-N kennt da keinen Unterschied. Da ist die "Waffengattung" (Bus, U-Bahn, Straßenbahn) ebenso uninteressant wie die "Farbe des Waffenrocks" (also BVG oder BT).

    U-Bahn fahren heißt Zeit ersparen!

  • Dann solltest du mal wieder mit deinen Ex-Kollegen telefonieren. Seit über drei Jahren liegen zwischen zwei Diensten statt 10,5h volle 11h. Deine 10h gab es nie. Bis zur Fusion mit der BVB galt bei der BVG allgemein auch die 1/6-Regelung. Blockpausen waren da die Ausnahme. Heute ist es genau andersrum.


    Ich telefoniere regelmäßig mit meinen ehemaligen Kollegen. Sogar mit denen aus der Dienstzuteilung. Lese ist das eine .... das gelesene zu verstehen ist aber absolut nicht dein Ding. Zwischen zwei Diensten müßen "mindestens" 10 Stunden liegen. Meist liegen aber durchschnittlichen 12 Stunden dazuzwischen.
    Ich erkläre es mal so das auch du es verstehst. Die Leute in der Dienstzuteilung setzen die Dienste so, daß durchschnittlich 12 Stunden zwischen zwei Diensten liegen. Das ist auch meistens zu schaffen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Wie ich bereits geschrieben habe, gilt: 6 Tage Arbeiten und dann 2 Tage frei. In den 6 Tagen fängt man "meist" mit einem Spätdienst an und arbeitet sich zu einem Frühdienst durch. Bedeutet das der erste Dienst "meist" ein Spätdienst ist und der letzte ein Frühdienst. Allerdings kann der letzte Dienst auch ein Nachtdienst werden. Dann fährt man an einem Tag auch mal 2 Dienste. Einen Frühdienst am frühen Morgen (beispielsweise von 4 bis 12 Uhr [ist nur ein Beispiel - es gibt auch kürzere Dienste]) und fährt dann noch 22 Uhr einen Nachtwagen bis zum nächsten Morgen. Da liegen teilweise nur 10 Stunden dazwischen. Beginnt der Frühdienst schon um 3 Uhr und geht dann nur bis um 11 Uhr und der Nachtdienst beginnt dann wiederrum erst um 23 Uhr, hat man 12 Stunden Zwischenzeit. Die 10 Stunden zwischen zwei Diensten, sind zwar sehr selten, kommen aber auch mal vor. Und sogar kürzere Zwischenzeiten sind möglich, werden aber dann rechtzeitig vorher angekündigt und dann auch mit dem Fahrer persöhnlich abgesprochen, ob es auch geht. Dazu bittet die Dienstzuteilung den Fahrer vorher ins Büro, um solche Ausnahmen zu klären. Das ist auf jeden Betriebshof so. Es gibt auch andere Ausnahmedienste, wo ein Fahrer beispielsweise eine ganze Woche nur Nachtdienste fährt. Ist aber leider extrem selten. Ich habe es in meiner Zeit bei der BVB und auch BVG nur zweimal in den ganzen Jahren gehabt.
    Die 10-Stunden gelten schon seit mehreren Jahrzenten. Diese sagen aber nur aus, daß zwischen zwei Diensten "mindestens" zwischen liegen sollen, oder müßen. Aber wie gesagt, meist ist es mehr.
    Das ist das gleiche wie mit der Länge der Arbeitszeit. Es dürfen eigentlich nicht mehr als 9 Stunden und 59 Minuten sein. Auch solch "langen" Dienste sind eher selten. Es kann aber vorkommen, daß solche Dienste dann auch mal länger gehen, wenn zum Beispiel keine Ablösung gekommen ist, Unfälle, Fahrzeugdefekte o.ä. Das ist aber nicht die Regel. Ein Dienst dauert durchschnittlich ca 8 Stunden. Es gibt aber auch Dienste die kürzer sind. Auch die Zwischenzeit bei einem geteielten Dienst sind keine Arbeitszeit und werden nicht bezahlt. Auch auf dem Betriebshof Spandau gibt es zwei Tunusgruppen. Die meisten fahrer sind im Haupttunus mit 6 Tage Arbeit und 2 Tage frei / 3 Wochen lang - in der 4. Woche sind es dann 5 tage Arbeit und 3 Tage frei. Im Nebentunus fahren die Fahrer meist die geteilten Dienst (nicht immer), arbeiten aber dann nur 5 Tage und haben dann 2 Tage frei. Dieser Nebentunus ist dann meist für Alleinerziehende gedacht.


    Dann lies dir mal dein folgendes Zitat laut vor und du findest den Fehler sicherlich selbst:


    Im Prinzip sind es immernoch meine Kollegen. Es sind Bus- und Straßenbahnfahrer der BVG. Ich bin immernoch Busfahrer, wenn auch nicht mehr bei der BVG angestellt.


    Und das ist der feine Unterschied. Ich werde mir als BVGer jedenfalls nicht von einem Ex-Mitarbeiter die Firma erklären lassen.


    Ein BVG-er der den Unterschied zwischen Fahrmeister und Fahrlehrer nicht kennt ? Und dann behauptest du, daß es die 10h nie gegeben hätte ? Sorry, aber mit dem Kürzel BVG, meite ich eigentlich die Berliner Verkehrgesellschaft. Ich weiß nicht von welcher Firma du da schreibst. Aber sicher nicht von den Verkehrsbetrieben in Berlin.


    Na was denn nun? 40er bis 60er oder bis in die 70er?


    Solche Wendezeiten gab es mal. Ich habe nicht behauptet, daß es sowas nie gab. Ich bezog mich dabei auch Ausschließlich für den Bereich Busse und Straßenbahnen. Wie es in anderen Betriebsbereichen aussieht, weiß ich nicht. Lesen heißt nicht verstehen. Diese Wendezeiten, gab es (zum Beispiel) zu Zeiten, als die Fahrer an der Sektorengrenze getauscht wurden. Der Fahrer wartete dann auf den nächsten Zug oder Bus um wieder zurück zufahren. Bei der BVG gab es noch Wendezeiten bis 1972, als es noch "geteilte" Dienste gab, wo Fahrer im Dienst die Linie getauscht haben (mit Fahrzeugwechsel.) Bei der BVB wurden diese Wendezeiten bereits Anfang der 60-er Jahre abgeschafft. Es gab in Berlin eine zeitlang Zwei Verkehrsbetriebe.


    Na dann wirf mal einen Blick in den gültigen TV-N und in die veröffentlichten Betriebsvereinbarungen mit Ver.di vom August 2011. Da findest du dann auch die Mindestwendezeiten von vier Minuten pro Endstelle/ Endbahnhof bei allen Straßenbahn- und U-Bahnlinien sowie die Metrobuslinien von 6-22Uhr. Die Fahr- und Dienstpläne unterliegen ja auch immer noch der gewerkschaftlichen Mitbestimmung.


    Laut der Dienstzuteilerin des BT Lichtenberg, klingst du wie ein typischer Politiker. Keine Ahnung, aber sich um jeden Preis einbringen wollen. Würde es nach der Politik gehen, könnte man den Fahrplan abschaffen. Würde mich also nicht wundern, wenn du politisch in irgendeine Richtung aktiv bist. Aber es soll noch Wendezeiten geben, wenn nach Betriebsschluß (sonntag bis Donnerstag) ein Zug nicht in eine Betriebsstelle fährt, sondern an einem Endbahnhof/Kehranlage die Betriebspause steht. Dort verlassen die Fahrer de Zug nicht immer, sondern warten im Zug ab. Das gibt es vielleicht auch bei der U-Bahn, aber nicht mehr bei Bus- und Straßenbahn. Also in sofern hast du Recht, wenn es das noch bei der U-Bahn geben sollte. Aber wie schon geschrieben, weiß ich das nicht, da ich keinen Kontakt zu einem U-Bahnfahrer habe. Es gibt auch gewerkschaftliche Vereinbarungen über die Lenkzeiten. Das ist aber trotzallem nur graue Theorie und nicht immer machbar. Die Ausgleichzeiten gibt es an jeder Endstelle und richten sich nach der länge der Fahrzeit für eine Tour. Also von A nach B. Für 10 Minuten fahrzeit, sollte die Ausgleichzeit mindestens 2 Minuten betragen. Nach einem ganzen Umlauf die doppelte Zeit. Das ist die vorgegebene Mindestzeit. Abgefahren wird dann nach der Zeit für den Takt. Nichtdesdo trotz kann diese Zeit nicht immer eingehalten werden. Beispielsweise kann es vorkommen, daß ein Busfahrer seinen ganzen Dienst über ohne Pause an den Endstellen unterwegs ist. Beispielsweise bei Umleitungen durch Baustellen, Streiks oder anderen Veranstaltungen. Als aktuelle Beispiel sei da nur die Silvesterveranstaltung am Brandenburger Tor genannt. Solche vorausplanbaren Änderungen bekommen einen geänderten Fahrplan. Nichtvorangekündigte Umstände haben einen gesonderten Fahrplan garnicht. Wie zum Beispiel am 1. Mai, wo es kurzfristig zu Änderungen in der Linienführung kommen kann, was in den letzen Jahren zum Glück ausblieb. Es ist auch nicht die Regel. Selbst bei den täglichen Staus kann nicht immer eine volle Ausgleichzeit an den Endstellen garantiert werden.
    Ein Fahrplan gilt immer für ein Jahr und wird dann neu geschrieben und angepasst. Dann fließen auch Linienänderungen ein. Gegebenenfalls werden dann einige Linien neu angepasst um wieder die nötigen Ausgleichzeiten zu schaffen. Aber auch das geschiet nie von heut auf morgen, sondern braucht auch einige Tage. Da hilft auch kein Tarifvertrag.


    Im Übrigen darf ich dir von der Dienstzuteilung sagen, daß die BVG keine militärische Einrichtung ist - also nichts mit "Wafengattungen" zu tun hat. Diese Tarifverträge gibt es auch bei der Bahn im Nahverkehr und kann auch nicht immer eingehalten werden. Dafür sind Verspätungen bei der Bahn ja mittlerweile als "Normal" anzusehen, auch wenn hier die Verspätungen nicht immer solche Ausmaße annehmen wie beim Fern- oder Güterverkehr. Besonders dann, wenn es (laut Bahn) "unvorhersehbare" Ereignisse gibt, wie die Jahreszeiten oder notwenige Baustellen.



    Gruß Tatra

    Einmal editiert, zuletzt von Tatra ()

  • Was für mich glaube ich als Busfahrer eine echte Herausforderung wäre ist das Rangieren.

    :-D

    Also mit einem normalen Bus ist es recht gut machbar denke ich, mit einem Gelenkbus schon etwas schwerer, aber mit so einem Göppel-Anhänger muss es grausam sein. xD Es sind schließlich Drehschemel-Hänger und man sieht die Deichsel nicht mal...

  • Es sind schließlich Drehschemel-Hänger und man sieht die Deichsel nicht mal...


    Solange du den Kniff nicht raushast, ist Drehschemel so ziemlich das Schlimmste, was man haben kann.


    Bedingt dadurch, das du beim Drehschemel zwei Drehpunkte musst du mit der Lenkung in die Richtung lenken, wo du hinwillst. Bei einem normalen Gelenkzug hast du nur einen Drehpunkt, daher musst du in die Gegenrichtung lenken.


    Aber so ein Gelenkzug mit Anhänger. Stell ich mir gerade mit 3 Drehgelenken so ziemlich Horrormäßig vor...

    Remember: Walk without rhythm and we won't attract the worm.

  • Hallo,


    ich hatte ja den Threat gestartet, dann keine bzw wenig Zeit gehabt und ein wenig aus den Augen verloren. sorry

    :S




    Das ist sehr interessant, wie unterschiedlich das von Fuhrunternehmen zu Fuhrunternehmen so ist.


    An die echten Busfahrer hier:


    Wie sind denn so eure Eindrücke über den Omsi ?


    Ist das eine gute Simulation ? Ich weiß man kann echtes fahren niemals mit einem Simulator vergleichen, aber wie findet ihr so die Umsetzung der angebotenen Busse oder die Maps wie Hamburg oder Spandau ? Ist das sehr gut wiedererkennbar?


    Und wie sind so eure Erfahrungen mit Fahrgästen, meckern die im realen Leben auch so viel wie in Omsi ? Gerade bei Verspätungen oder so ?
    Also ich bin noch nie auf die Idee gekommen den Busfahrer wegen Verspätungen oder seiner Fahrweise anzumaulen. Letztens war ich mit dem Linienbus in Bremerhaven unterwegs (Citaro Facelift und C2) , da musste ich feststellen, daß einige Fahrer und auch Fahrerinnen einen sehr rasanten Fahrstil haben. Also im Stehplatz musste man sich schon gut festhalten. Mir kam gleich der Gedanke, daß es beim Omsi schon längst geheissen hätte: "Wo ham´se denn ihren Fahrschein, äh Führerschein gemacht, junger Mannn ?? Mann Mann Mann !"


    Was noch ne Idee für einen Bus-Mod wäre: Für den standart Citaro und den Facelift (solo und Gelenk) in Omsi Kameras im Fahrgastraum und große Monitore für die Haltestellenanzeige.


    In Bremerhaven haben das mittlerweile nämlich auch die normalen Citaros. Kameras vorne mitte und hinten und Monitore auf denen neben der aktuellen Haltestelle in einer animierten Grafik auch die nachfolgenden Haltestellen aufgeführt sind. Und unten läuft ne Zeile mit Wettermeldungen, Sportnachrichten, Börsennotierungen etc.. Sieht sehr cool aus.


    Das war das erste mal seit Langem daß ich mal wieder Bus gefahren bin. Ich konnte daher vom Fahrgeräusch auch nicht ausmachen ob der Hobel nu ZF oder Voith Getriebe hat.
    Aber:
    Ich hab relativ vorne gestanden und habe ein paar mal dem Fahrer bzw der Fahrerin versuch über die Schultern zu linsen. Also das VDV Armaturenbrett ist in Omsi meines Erachtens sehr realitätsnah umgesetzt. Ich persönlich würde sagen, wenn ich die Chance bekommen würde und mich mal ans Steuer setzen dürfte, würde ich es schaffen so einen Bus ein oder zwei Runden über den Betriebshof zu fahren.. Sah auf den ersten Blick alles sehr vertraut aus..

    :D




    Gruß
    MG Mike

  • Das war das erste mal seit Langem daß ich mal wieder Bus gefahren bin. Ich konnte daher vom Fahrgeräusch auch nicht ausmachen ob der Hobel nu ZF oder Voith Getriebe hat.


    Voith wahrscheinlich. Nur zwei Wagen haben ZF-Getriebe, einmal der letzte alte Citaro G (Wagen 0022) und der MAN Lion's City 1331 (siehe Profilbild).


  • An die echten Busfahrer hier:


    Wie sind denn so eure Eindrücke über den Omsi ?


    Also grundsätzlich erstmal, ein Spiel wird niemals 1:1 mit der Realität übereinstimmen können. Hier in OMSI ist man der Realität aber schon sehr nahe gekommen.


    Allerdings muss ich sagen wo die Leute im Game bei Kurvenfahrten schon anfangen zu meckern, da würde man sich im RL eher drüber beschweren was der Fahrer denn so Trödeln würde.

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    Unsere Züge rollen immer - Ihre Freiwillige Feuerwehr

  • Unsere Busfahrer in Bremen gehen meist auch mit ordentlich Schmackes in die Kurve, vor allem mit den Solobussen. Damals mit dem O405 N² und dem NL 202.2 scheint denen das wohl besonders Spaß gemacht zu haben. Da sind meine "Kurvenfahrten" in OMSI lächerlich gegen, trotzdem meckern die Fahrgäste

    ;)


    Ich habe vor einiger Zeit einmal meinem Nachbarn, welcher Fahrer bei der BSAG ist, den OMSI gezeigt, natürlich hauptsächlich die Bremen-Nord Map. Seiner Meinung nach kommt OMSI, bzw. die Fahrzeuge, relativ nah an das Original heran, zumindest was die Funktionsweise angeht.


    Ich hatte vor knapp 1 1/2 Jahren selbst die Gelgenheit einen Schlenki auf einem privaten Betriebshof "probe" zu fahren. Sehr gewöhnungsbedürftig für den 0815 Autofahrer

    ^^

    Wer nicht auf Sorgen & Kritik eingehen kann, ist geistig einfach nur unreif.

  • ja klar ist das ne ganz andere Hausnummer ob du nu am Steuer deines VW Golf oder Polo oder doch eher im Sharan, ja sogar T5 sitzt, oder ob du nen Citaro unter Hinterm hast, darüber keine Zweifel. Selbst wenn man ein 900° PC Lenkrad hat.. Alleine die "liegende" Position des Lenkrades sowie die Größe machen schon ne Menge aus.


    Von daher Respekt an die Hardcore Omsi Fans, die in der Lage sind sich nen VDV Arbeitsplatz selber zu bauen und das nur für ein PC Spiel..


    Find ich echt cool. Selber könnte ich sowas nichtm, weil zum Einen keinen Platz dafür. Meine Frau würde mich rauschschmeissen wenn ich im Wohn oder Schlafzimmer ein Bus Cockpit einbauen würde... Und die anderem Räumlichkeiten gehören den Kiddies. Und zum Anderen hätte ich gar nicht das Knoff Hoff um die Verkabelung und wie man das erreicht daß die Bedienelemente dann auch die Funktionen des Omsi ativieren..


    Aber ich wünsch allen Hobbyfahrern viel Spaß in Ihren Cockpits !! Ihr habt ein noch realeres Fahrgefühl als der "einfache" Omsifahrer.


    Aber ansonsten find ich eure Meinungen und Eindrücke schon interessant. Könnte man daraus schließen daß die Omsi Fahrgäste zu empfindlich sind ?!?


    @ Busfan


    eine schöne Seestadt-Map mit passenden Repaints fehlt noch, meinst nicht auch ?? Mit Linien von Fischereihafen bis Leherheide oder auch nach Schiffdorf und Spaden... Wie wärs mit ner Petition an das Omsi Team. Macht mal Omsi Bremerhaven mit Linien und den dazugehörenden Bussen aus den 80ern, 90ern und 2000ern !! (Ist jetzt nicht komplett ernst gemeint, wäre auch ein Riesenaufwand) aber schön wäre die Idee ja doch... Busfahren virtuell in seiner Heimat. Das wollen wohl alle gerne...

    ^^

  • Also wo wir im Rahmen einer Projektwoche bei der RSAG waren hatten die Azubis mal gefragt wer denn Omsi spielt und haben es für seine realitätsnahe getreue Steuerung gelobt.
    Zu den Umläufen bei der Rsag ist es finde ich sehr unterschiedlich da es Umläufe gibt die nur eine Linie immer Fahren ( z.B. Linie 26) aber auch Umläufe gibt die 3 Linien fahren.
    ( z.B Linie 27 die zur 23 bzw. 22 wird und umgedreht )


    LG AirportFreak