Euro 6 - Umweltfreundlich auf Kosten der Barrierefreiheit?

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  • So'n buntes Durcheinanderkaufen kann ich aus betriebswirtschaftlichen Hintergründen nicht nachvollziehen.


    Kann aber auch vom Vorteil sein. Man sollte sich allerdings auf 2 - 3 Typen beschränken. Stell dir mal vor, du hättest nur Typ XY in der Flotte und die Technische Aufsichtsbehörde sagt, der Fahrzeugtyp darf aus bestimmten Gründen nur noch 30 km/h oder - im schlimmsten Fall - gar nicht mehr fahren.


    Dieses Problem hat nämlich die Bogestra aktuell mit ihren NF6D und den Achsrissen, das diese Fahrzeuge nur noch 30 km/h fahren dürfen. Dort helfen dann in entsprechende ausgebauten Streckenabschnitten die Variobahn aus.

    Remember: Walk without rhythm and we won't attract the worm.

  • Schlechtes Argument. Bei Straßenbahnen kam sowas bisher auch noch so gut wie nie vor.


    Ich würde mir auch keine typenreine Flotte zulegen. Allein schon, weil ich so absolut keine Vergleiche habe, was andere Hersteller so bauen. Möglicherweise gibt es da ja Fahrzeuge, die viel besser sind als die, die ich aus reiner Gewohnheit heraus bestellt habe.


    Die Bogestra war sehr lange ein typischer MAN-Betrieb, aber diverse Mercedes waren immer dazwischen.

  • Nachher kann ein Hersteller bei Ausschreibungen auch die Preise hoch drücken, wenn ein Betrieb nur Busse eines Herstellers besitzt, da sie dann ja keinen Wettbewerb zu befürchten haben.


    Das macht jedoch keiner. Hersteller geben darauf sogar Rabatt! Das ist immer eine Frage, wie lange man schon Kunde ist und wieviel Fahrzeuge man ordert.

    Tradition
    trifft
    Innovation


    (Mercedes-Benz)

  • Kann aber auch vom Vorteil sein. Man sollte sich allerdings auf 2 - 3 Typen beschränken. Stell dir mal vor, du hättest nur Typ XY in der Flotte und die Technische Aufsichtsbehörde sagt, der Fahrzeugtyp darf aus bestimmten Gründen nur noch 30 km/h oder - im schlimmsten Fall - gar nicht mehr fahren.


    Das passiert aber äußerst selten und dann auch nur einmalig. Betriebs- und Reparaturkosten fallen halt ständig und im größeren Gewicht an, die eher zu bedenken sind.


    Jede Fahrzeuganschaffung birgt Risiken. Es muss zwangsläufig eine Risikopräferenz geschaffen werden, die Risiken im Hinblick auf ihre Entstehungswahrscheinlichkeit systematisiert. Wenn ich kalkulatorisch jeden 'worst case' vorn heranstelle, verliere ich den Überblick über sämtliche anderen, vorerst - vermeintlich - nicht bedenkenswürdigen Fälle. Das wäre fahrlässig - mir sollte die regelmäßige Wartung eines Fahrzeug als Unternehmer einen Mehrwert schaffen, als eine mögliche Spekulation über bspw. eventuelle Produktionsfehler, die hinsichtlich ihrem Grunde u./o. ihrer wertmäßigen Höhe unbekannt sind.

    :)