Die Sucht nach Expansion der Deutschen Bahn

  • Die DB sind hier in der Gegend eine der wenigen Betriebe, die überhaupt was aufs Dach setzen. Die meisten Betriebe hier haben keine Klimaanlage, die DB wenigstens eine Lüftung.
    Für die paar Tage im Jahr, die es heiß ist, eine Klimaanlage anzuschaffen, halte ich für unnötig. Eine Klimaanlage verursacht ja auch im Winter Wartungskosten, da sie ja auch da kaputt gehen kann und eingesetzt wird, aber das ist ein anderes Thema.

  • Die DB sind hier in der Gegend eine der wenigen Betriebe, die überhaupt was aufs Dach setzen. Die meisten Betriebe hier haben keine Klimaanlage, die DB wenigstens eine Lüftung.
    Für die paar Tage im Jahr, die es heiß ist, eine Klimaanlage anzuschaffen, halte ich für unnötig. Eine Klimaanlage verursacht ja auch im Winter Wartungskosten, da sie ja auch da kaputt gehen kann und eingesetzt wird, aber das ist ein anderes Thema.


    Meine Städtischen haben auch keine. Nur eine für den Fahrer. Klimaanlagen für die Fahrgäste finde ich auch nicht unbedingt notwendig. Sicher ist es angenehmer. Sinnvoller erscheinen mir Klimaananlagen im Überlandbereich. Dort sind die Haltestellenabstände größer, somit ist die Klimatisierung effektiver. Im Stadtverkehr sind ständig und überall die Türen offen, da verpufft der Kühlungseffekt sofort.

    "Kommen heißt Gehen."

  • Ich weiß ja nicht, wo Ihr wohnt ... :)


    Selbst die O407 der DB hatten früher eine Konvekta drauf. Und diejenigen, die ohne Komfort herumfahren, sind meist Subunternehmer. Ansonsten fehlen uns nur dicke Polstersitze ... ;)


    Es ist eine Sache des Lastenhefts des Angebotsanforderers. Wenn solche Angaben fehlen, wird sich natürlich jedes Unternehmen an diesem Minimum entlanghangeln.

  • Ich fahre seit 6 Jahren mit der Bahn (BVO (Busverkehr)) und saß seit dem ein einziges Mal in einem Bus mit Klimaanlage. Und das ist kein Zufall.

  • Erstaunlich.


    Bei mir vor der Tür fährt auch die BVO, oder wie auch immer die jetzt heißen, und da hat jeder Bus ne klima auf dem Dach. Seit die Bahn den Busverkehr macht, sind die Busse klimatisiert,niderflurig und eingermaasen pünktlich. Das unternehmen vorher führ bis 2010 großteils mit Setras aus der 200 Reihe, und man konnte guten Gewissens 5 Minuten später zur Haltestelle gehen.

  • dann mögen es die Busfahrer eben mohlig warm bei knapp 40grad im Bus.


    Die letzeren Wochen waren ja sehr warm. Es war im Bus sogar wärmer als draußen

  • Spanky ich habe mir die letzten seiten jetzt mal durchgelesen. Anscheind kannst du die DB nicht leiden. Aber warum musst du darüber so herziehen? Du musst mal überlegen wie viel Arbeitsplätze daran hängen und überlegen warum es erst soweit kam das einige Fahrzeuge keine Klimaanlage oder sonstigen schnickschnack haben? Oder die DB momentan nur Iveco käuft? Da die Landkreise zuschüsse streichen und nur den billigsten Anbieter wollen. Dazu kommt jetzt noch die extra wünsche die Fahrzeuge dürfen nicht älter als blablabla sein. Der freie markt Wirtschaft macht einiges im ÖPNV kaputt. Zum beispiel kommt ein Privatunternehmer um die ecke und bietet sich am billigsten bei der Ausschreibung an zack hat er sie gewonnen und fährt dann teilweise mit seinen alten Kisten die Linie. Dadurch wurden auch wieder neue Tochterunternehmen wie zb. Südwestmobil gegründet weil die ORN zum Beispiel zu teuer für die Ausschreibungen war mussten halt Löhne gedrückt werden und billigere Fahrzeuge gekauft werden sonst wären sie nicht mehr Wettbewerbsfähig. Also meckere nicht auf hohem Niveau. Und so muss man mal sagen die DB ist soweit ein top Arbeitgeber.

  • Die letzeren Wochen waren ja sehr warm. Es war im Bus sogar wärmer als draußen


    Logisch oder? Enger Raum + Menschen = höhere Temperatur als draußen...... na klar ist es im Bus (ohne Klima) wärmer als draußen. :whistling: 8o
    Die Fahrer haben meist nicht viel Auswahl was sie fahren müssen, sie kriegen es zugeteilt. Aber wie gesagt, wenn in den Anforderungen stehen würde das Klima gefordert wird.....dann gibt es Klima....ansonsten gibts halt keine. Bei sowas ist das Unternehmen die "falsche" Adresse, dafür zuständig ist der Auftraggeber, sowas zu fordern -> bei ihm Beschweren.

    Außerdem ist es ein Fakt das die meisten Busse keine Klima haben der DB.

    Woher nimmst du die Quelle? Würde mich wirklich interessieren....... :thumbup:


    Und so muss man mal sagen die DB ist soweit ein top Arbeitgeber.

    Haha, die DB Regio Bus Unternehmen sind da aber nicht besser als manche Privaten, vgl Südwestmobil........ Ich würde nicht sagen die einen sind besser als die anderen, sie sind etwa gleich und natürlich gibts positive wie negative Abweichungen davon, aber unterm Strich stehen alle mehr oder weniger auf einer Linie.

  • Nein, das kann ich leider nicht behaupten, du aber oder? ;)
    Aber ich wollte ja die DB ja nicht schlecht stellen, aber sie sie ist halt auch nicht das Maß aller Dinge......sie liegt im Durchschnitt mit den anderen Privaten, wie z.b die "mittelständigen" oder auch Rhenus Veniro oder Keolis. Wenn die DB Regio Bus so guter Arbeitgeber wäre......gäbe es ja garkeine Beschwerden. Aber dass es sie gibt, zeigt zum Beispiel dieser Bericht: Link
    Natürlich gibt es das nicht nur bei der Bahn, sondern auch bei vielen anderen, so ist es leider durch den Zwang immer möglich billiger werden nicht aus Unternehmersicht zu ändern. Deshalb wage ich es zu behaupten, dass die Bahn im gesamten im Mittelmaß liegt, die natürlich ihre positiven wie negativen Aspekte hat.

  • Haha, die DB Regio Bus Unternehmen sind da aber nicht besser als manche Privaten, vgl Südwestmobil........ Ich würde nicht sagen die einen sind besser als die anderen, sie sind etwa gleich und natürlich gibts positive wie negative Abweichungen davon, aber unterm Strich stehen alle mehr oder weniger auf einer Linie.


    Und wie willst du dann solche Aussagen treffen, wenn du nicht für die DB gearbeitet hast??

  • Weil Menschen sich austauschen, über das was man arbeitet und man dadurch auch einen Einblick bekommt? Und das sich Fahrer in der Presse beschwerren.......das zeugt ja aus außenstehender Sicht nicht für die besten Arbeitsbedingungen. Ich lasse mich natürlich vom anderen behleren, wenn jmd mir es erklärt :)
    Gegenfrage: Woher nimmst du deine Aussage das es irgendwo bei einem komunalen Unternehmen nur 8,50€ bezahlt wird? Hast du etwa bei einem gearbeitet?


    Jetzt kommt eh etwas "Ist mir zu dumm" :whistling:

  • Quote

    Aber da wird sich natürlich nur über die DB beschwerd wie immer.


    Macht die Tatsache, dass andere Unternehmen genauso oder schlimmer sind, es besser oder wie?

  • Ich kann nur sagen man wird allgemein als Busfahrer heuzutage ausgenommen aber bei der DB hält es sich noch in grenzen dann schaut euch mal Flixbus an!

    Da Flixbus keine eigenen Busse betreibt sondern diese weitergibt, kann man das pauschal nicht sagen. Ein Vergleich von DB Regio Bus mit Flixbus ist so, als würde man die NOB mit DB Fernverkehr vergleicht (obwohl das näher ist als der "Busunternehmenvergleich"). Wenn du Flixbus mit dem IC Bus der DB vergleichst, wird man teilweise keinen Unterschied merken. Z.B die Firma Arzt-Reisen fährt für die DB IC-Busse, davor ist sie für Flixbus gefahren........

    Und wenn ich sehe mit welchen zuständen hier zum Beispiel Transdev rumfährt hat die DB dagegen Top Fahrzeuge.

    Dagegen kann man nichts sagen, so ist es dort bei dir. Doch ist es nicht überall so. Auch andere Unternehmnen, wie z.b Stadtbus Zweibrücken GmbH (ein Unternehmen der Rhenus-Veniro Gruppe) oder auch private Unternehmen, wie GRS Stoll haben ein Top Fuhrpark.

    Aber da wird sich natürlich nur über die DB beschwerd wie immer.

    Warum? Hier unten wird sich über alle sich beschwert, auch über DB Südwestmobil bzw DB Regio Bus Südwest, bei der es 1 Jahr nach der Übernahme nicht klappt. Wie gesagt die "heilige" DB ist garnicht so heilig......bei ihr klappt es auch nicht alles. Anderes Beispiel war die Übernahme der BVH in Frankfurt.
    Es wird sich beschwerd, wenn es nicht klappt, unabhänig von Unternehmen!

  • nochmals, ich habe in keinster weise ein Problem mit der Bahn. Was würden wir ohne sie machen?
    Ich habe nur ein Problem mit ein paar Weisen der Bahn um es so auszudrücken.
    Ich will die Bahn nicht "entfernen" oder sowas wenn ich es könnte sondern wollte einfach meine Meinung über ein paar Dinge der Bahn äußern, die mich stören

  • Ich glaube auch einfach, dass man sich mit einem eigenen, kommunalen Verkehrsbetrieb besser persönlich identifizieren kann.


    Wenn ich schon diese ganzen heimatlosen Bezeichnungen wie Südwest Mobil höre oder sowas... Ich wüsste nicht 'mal, wo die genau fahren, wenn ich es nicht googeln könnte. So ein Name sollte auch gut bedacht sein. Ein Betrieb, der so wie jeweilige Region heißt, sorgt auch einfach für ein charmanteres Auftreten beim Fahrgast. Das schafft auch irgendwie Identität.


    Mal noch was anderes: Hat die DB in jüngster Zeit auch schon einmal einen Verkehrsbetrieb mit SPNV-Bereich eingenommen? Ich meine 'mal, dass Rosinenpicken nicht möglich ist und die DB dann neben ihren nagelneuen hoch- bzw. tlw. auch minderwertigen Bussen auch passige Straßenbahnen/ Stadtbahnen beschaffen müsste, die ja schnell in ihrer Anschaffung im zweistelligen Millionenbereich landen. Mich würde nur 'mal interessieren, ob Stadt-/Straßenbahnbetriebe in ihrer Form weniger betroffen sind von einer möglichen Übernahme durch die DB.

    "Kommen heißt Gehen."

  • Ich würde da in Gedanken einen Schritt früher anfangen: Wurden Straßenbahnlinien überhaupt schon mal ausgeschrieben? Ich denke bestimmt, kann mich aber an keinen Fall erinnern.


    Das Argument mit den hohen Investitionskosten ist denke ich kein Hinderungsgrund. Jeder Betreiber (Altbetreiber, andere Private, ...) hat doch dieselben Kosten. Außer es sind Gebrauchtfahrzeuge zugelassen, dann würde die DB die alten Trams zum Zeitwert abkaufen. Du weißt ja, aus eigener Kraft stämmt kaum ein Betrieb die Kosten für die Trams selbst - nicht einmal die BVG. Wenn Stadt und Land zu arm für neue Trams sind, ist das unabhängig vom Betreiber. Sie können zwar durch eine Ausschreibung Neufahrzeuge fordern und werden sie auch bekommen, aber dann werden die Kosten über das Angebot über X Jahre eingepreist.

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  • Das Argument mit den hohen Investitionskosten ist denke ich kein Hinderungsgrund. Jeder Betreiber (Altbetreiber, andere Private, ...) hat doch dieselben Kosten. Außer es sind Gebrauchtfahrzeuge zugelassen, dann würde die DB die alten Trams zum Zeitwert abkaufen. Du weißt ja, aus eigener Kraft stämmt kaum ein Betrieb die Kosten für die Trams selbst - nicht einmal die BVG. Wenn Stadt und Land zu arm für neue Trams sind, ist das unabhängig vom Betreiber. Sie können zwar durch eine Ausschreibung Neufahrzeuge fordern und werden sie auch bekommen, aber dann werden die Kosten über das Angebot über X Jahre eingepreist.


    Ja. Denke ich auch. Fraglich ist halt für mich, ob die DB dort ebenso kostengünstige Angebote unterbreitet, wenn sie die Altfahrzeuge - angenommen - nicht angeboten bekäme, gänzlich für eigenes Fahrzeugmaterial sorgen müsste und eine mögliche Verlustverrechnung durch die Kommune vertraglich nicht ausbedungen ist. Einen Gebrauchtwagenmarkt, wie es ihn bei Bussen mit Vorführmodellen, Leasingrückläufern und anderen Varianten gibt, gibt es ja für Straßenbahnen in diesem Maße nicht. Sicherlich kann man auch Trams "anmieten", dafür gibt es Finanzierungsmodelle wie bspw. ein Cross-Border-Leasing oder Sale-and-Lease-Back, aber wäre das überhaupt lohnenswert für die DB? Das System Straßenbahn ist nun noch einmal zweifelsohne wesentlich komplexer als der Bus allein. Insgesamt wäre es zumindest äußerst interessant zu erfahren, wie und in welchem Maße da die DB Interesse zeigen würde, falls sie sich an einer Ausschreibung beteiligen will. :)

    "Kommen heißt Gehen."

  • Ich möchte dann hier auch mal zu diesem interessanten Thema meine Meinung lassen:


    Seit knapp 10 Monaten fährt hier nun die DB Busverkehr Hessen durch die Gegend. Und seit einiger Zeit vorher fährt die BVH auch in Frankfurt, was ja nicht sehr weit entfernt ist.
    In Frankfurt hat der Start der BVH auch "super" geklappt, Fahrtausfälle und so weiter waren dort an der Tagesordnung, aber auf das Thema Frankfurt möchte ich nicht zu reden kommen.
    In Darmstadt ist es so, dass die BVH hier in Darmstadt die Linien der "Skandal-Firma" Werner übernommen, Qualitätssteigerung? Fehlanzeige. Die BVH macht alles genauso schlecht wie Werner.
    Fahrtausfälle, unfreundliche Fahrer, dreckige Fahrzeuge, alles genau wie bei Werner. Nicht umsonst bewerben sich viele Mitarbeiter der BVH, auch aus der Führungsebene, bei anderen Unternehmen im Umkreis.
    Es ist halt schade, dass man den Markt so "kaputt" machen muss, wie es die DB aktuell macht. Man möchte press auf schlag alle Bündel gewinnen, aber bekommt es nicht hin einen ordnungsgemäßen Betrieb abzuwickeln.
    Dazu werden dann alle Schreibfehler in anderen Verkehrsverträgen verklagt und man bekommt leider sogar recht.


    In meinen Augen gibt es nur eine Aussage, die auf das alles zutrifft: Qualität statt Quantität.
    Und Qualität hat die Bahn im Bussektor fast garnicht.

  • Die Probleme mit der "Bahn" sind in allen Foren gleich...
    In einigen Foren wird ja mittlerweile vermutet das man in dieser "Ausschreibungsperiode" versucht alles mögliche zu gewinnen damit die "Altbetreiber" aufgeben müssen und man somit mit der nächsten Ausschreibung keine Konkurrenz mehr hat und wieder mehr Geld verdienen kann. Aber das sind alles nur Gerüchte und was die Bahn wirklich vor hat wissen wohl nur die "Chefs" selber!


    Fakt ist aber das bei einer Ausschreibung das kommt was von der LNO gefordert wird! Fordert diese z.B keine Klimaanlage wird man wohl auch keine verbauen/einsetzen.
    Zur Zeit wird das Linienbündel bei mir vor "der Haustür" ausgeschrieben. Wenn Ich mir da die Anforderungen durchlese ist es doch ziemlich klar wie die Fahrzeuge ausgestattet zu sein haben, wie alt sie sein dürfen und ja sogar wie viel Motorleistung sie haben müssen.
    Interessant ist in den Zusammenhang ist aber ,dass das Höchstalter nur für den alt Betreiber gültig ist, sollte ein neuer Betreiber kommen muss er Neufahrzeuge einsetzen. Der alt Betreiber aber "nur" ein paar Fahrzeuge tauschen. Da kann der alt Betreiber ja ein ganz anders Angebot abgeben, gerade da auch spezielle Fahrzeuge (Buszüge) gefordert sind...


    Alles in allem hat es bei uns im Landkreis wenig Betreiberwechsel in den letzen Ausschreibungen gegeben, die LNO muss es aber auch wollen!
    Also nicht nur immer die Schuld bei der Bahn suchen. Klar, für Dreckige Wagen und Fahrtausfälle sind die selbst verantwortlich, aber eben nicht für alles!