Ikarus 280 Payware

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  • Wenn sinnvolle Funktionen dabei sind, wie beispielsweise echte Rollbänder, die man individuell gestalten kann oder auch Nummernschilder und die Bandbreite der Typen wirklich alles abdeckt, was man so aus dem DDR-Straßenverkehr im Kopf hat (Gelenkbus 4-türig, Gelenkbus 2-türig, Solo 3-türig, Solo 2-türig) und KI-fähig ist, greife ich gerne zu. Das ist zumindest eine stabilere Grundlage, als die alle Nase lang auftauchenden und wieder verschwindenden Ikarus-Freeware-Varianten, zumal die allesamt mit Funktionen überfrachtet sind, die - naja, sagen wir mal - leicht überflüssig sind, wie eine Latte von wechselbaren CD's für ein Autoradio, daß die DDR-Busse allenfalls in Form einer privaten Pausenquäke in Kofferradioform aufwiesen, die allerdings nicht eingebaut war, sondern nach Feierabend in der Tasche des Kollegen mit nach Hause wanderte. Außerdem sollten alle möglichen Türabläufe implemtiert werden, denn in der DDR wurde bei Überlandbussen an der Kasse bei Fahrer vorbei vorne ein- und hinten ausgestiegen (diese Drucker fand ich immer geil, weil die so nette Geräusche machten "ratsch, ratsch") und bei Stadtbussen in der Regel an allen Türen (wobei Tür 1 sehr ungern benutzt werden durfte) ein- und ausgestiegen.

  • Ich sehe es so ähnlich wie Marc1972,


    ich brauche nicht die ganze Bandbreite der Modelle. Wichtig wären mir da eher die Funktionen, die den Bus realer machen. Also nicht mit einem Rollband, sondern mit Steckschildern, funktionierenden Kennzeichen, die Omsi allein erstellt, so wie ACMG es beim Ikarus 250 umgesetzt hat. Also zweizeilig und von Omsi erstellt.
    Auch den von Marc erwähnten Fahrscheindrucker vom Typ Setright brauche ich nicht unbedingt, da würde mir die einfache Holzkasse schon reichen.


    Was mir wichtig wäre, sind reale Motorensound's, die wirklich vom 260 oder 280 waren. Bei den Payware sind es ja die Sounds vom 250.


    Was mir auffällt sind die diversen Fehler in den Bildern.
    - einzeiliges Nummernschild am Heck,
    - weißes Innenlicht, statt gelblich,
    - Türkästen reichen zu weit in den Innenraum, oder sind von der Höhe her zu schmal,


    Es kann auf den Bildern auch täuschen. Allerdings sieht mir der Bus aus, als wäre er von TITA & Anton-eep. Zumindest das Grundmodell.
    Den unnötigen Müll wie CD's, modernes Autoradio oder eine Pseudomatrix brauche ich allerdings auch nicht.

  • Ich seh das ähnlich wie meine Vorschreiber. Warum soll nicht auch mal ein ausländischer Bus als PW-Version kommen?


    Steam ist ja nu kein deutsches Unternehmen und wer Busse aus nichtdeutscher Produktion mag, dürfte sich freuen.


    Mir ist, egal in welcher Form, gutgemachte PW tausendmal lieber als halbherzig im Betazustand hingeklatschte FW.

  • Pff, wie immer gilt auch hier der Grundsatz: Man wird ja nicht gezwungen den zu kaufen.


    Auf jeden Fall ist mir das Lieber als der Millionste Citaro mit anderem Drucker

    ^^

    :xbus_small: ADMIN-Team & BETA-Test: FreD's Mods


    "Tut das Not, dass das hier so rumoxidiert?"

  • Ich glaub generell in vielen Städten der DDR und des Ostblocks sind die rum gefahren.
    Von daher wird es gerade für die Spieler aus den jetzigen Ländern und Gebieten ansprechend sein.
    Wenn es eine Map dazu gibt wäre das das Sahnehäufchen auf der Kirschtorte.

    "Do you have a death wish Kiddo?"

  • Da nach RGW-Beschluss Ungarn den raumweiten Bedarf an Bussen abdecken sollte und die DDR da reinfiel, ist es klar dass die DDR die Dinger auch bekommen hat. Wobei, zuerst die "kleine Sowjetunion", auch Hauptstadt der DDR genannt, um dann an die anderen Betriebe diese abzugeben. Natürlich gab es auch Direktlieferungen an andere volkseigene Verkehrskombinate.


    MfG Waidmannsluster

  • Nach dem RGW (Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe) dürfte nur die CSSR und Ungarn, große Busse bauen. Daher waren die Busse in den Ostblockländern sehr verbreitet. Aber auch international, kamen die Busse weit herum. So gab es für den Englishen Markt auch eine Rechtslenker-Variante. Und Hamburg testete ebenfalls Busse (Typ 190) aus dem Hause Ikarus.


    In Ost-Berlin gab es im Laufe der Zeit viele verschiedene Ikarus-Typen im Liniendienst. Angefangen beim Ikarus 55 Reisebus und Ikarus 66 als Linienbus, über die Modelle 566 und 180, bis hin zu den Typen 250, 255, 256, 260 und 280. Und natürlich noch weitere Modelle, mit sehr geringer Stückzahl, wie dem Ikarus 290 (2 Stück) und dem Ikarus 415 (1 Fahrzeug).


    In den 70-er und 80-er Jahre, wurden die Ost-Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) mit den Modellen der 200-er Serie beliefert, so dass zumindest die BVB einen Typenreinen Fuhrpark hatte. Die Busse der Modelle 250, 255 und 256 standen auf dem Betriebshof Treptow und dienten für Stadtrundfahrten oder Betriebsfahrten. Auf den Betriebshöfen in Lichtenberg und Weißensee standen die Modelle 211, 260, 280.02 und 280.03, für den Liniendienst, letzterer für den SEV zur Verfügung. Nach einigen Jahren wurde die älteren Modelle an andere Städte, Kraftverkehrsämter oder Betriebe abgegeben. Außer der Ikarus 211 hatten alle Ikarus-Busse, ab 1974, ein gedrehtes 6-Gang-Schaltgetriebe in der DDR. Nur der Ikarus 211 hatte das Fahrgestell, Motor, Achsen und das 5-Gang-Schaltgetriebe vom IFA W 50 LA, mit dem Karosserie-Aufbau von Ikarus.


    Ich bin gespannt ob daraus wirklich etwas wird und ob die Modelle auch eine Autokupplung haben. Für den Osteuropäischen Markt, kann ich mir, durchaus gute Verkaufszahlen vorstellen. Wenn die Qualität stimmt oder der Preis sehr gering ist, würde ich durchaus zulangen. Ich habe auf diesen Modellen das fahren gelernt.

  • Features:


    Version 280.02 1984-1: Eine der frühesten Versionen. Der Bus hat alte Sitze und scheibenlose Trilex -Räder.
    Version 280.02 1984-2: Mechanische Belüftung über dem Kopf des Fahrers wird eingeführt
    Version 280.02 1985 brachte eine neue Art Euro-Scheibenräder und neue Sitze im Fahrgastraum
    Version 280.02 1986: Keine dekorativen Zierleisten an der Motorhaube
    Version 280.02 1987 brachte neue breite Gummileisten



    Meh...

    :S
  • Hoffentlich sind die Fehler der Produktinformationen nicht in den bussen enthalten. Auch wenn man vieles aus Bequemlichkeit wegläßt.


    Quote from Aerosoft


    ... der Motor befindet sich unter dem Boden des Hecks. Die hintere Schubachse vereinfacht das Manövrieren durch die engen Straßen großer Städte.


    Der Motor wurde damals noch vor die Mittelachse gelegt. Die Achse des Nachläufers ist eine reine Rollachse, die gelenkt war, aber ekinen Schub brachte.


    Quote from Aerosoft

    Er wurde angepasst, um in Deutschland fahren zu können, daher hat er kein „Road Train“-Schild oder vordere Parkleuchten. Außerdem zeichnet er sich durch das völlige Fehlen von Fensterflügeln aus (4 je Bereich).


    Das ist natürlich totaler Quatsch. Der Bus wurde nie angepasst. Immerhin gibt es die 200-er Serie seit 1967. Der Bus wurde später für die CSSR, Polen und Rumänien angepasst, weil man hier wahlweise auf Blattfedern und später auf Schraubenfedern umstellte, weil die Straßenzustände die Luftbalge zum platzen brachte. Die Höchstgeschwindigkeit lag weit über 60 km/h, so dass einige Busse sogar bis fats 80 km/h kamen. Das war natürlich abhängig vom verbauten Getriebe, wo man insgesamt 4 anbot, 2 davon für Deutschland. Einmal ein kurz übersetztes Getriebe, für bergiges Gelände und ein Langübersetztes für's Flachland. Die Getriebefehler wurde ja bis 1991 nie ausgebessert. So war der 3. Gang zu kurz und der 6. Gang zu lang. Einige Tacho's zeigten dann locker Werte von über 120km/h an, wegen der starken Ungenauigkeit der Tacho's. Außerdem verfügten alle Ikarus-Busse über Parkleuchten. Und die Busse für die DDR verfügten alle über öffnende Fenster. Nur bei ersetzten Fenstern wurden manchmal die Schiebeflächen weggelassen. Also normal müßten alle Fenster Fensterflügel haben. Das weglassen ist wohl eher der bequemlichkeit geschuldet.


    Und das falsch dargestellte Heckkennzeichen ist natürlich ärgerlich. Vielleicht hätte man jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt.


    Allerdings muß ich Chris 12 zustimmen, der Preis für ein Busmodel ist etwas hoch, zumal man die Änderungen einfach per cti umgesetzten kann. Den Preis würde ich für Gerechtfertigt halten, wenn neben dem 280.02 noch der 280.03 und der 260 mit dabei gewesen wäre, denn es ist ohnehin ein Aufwasch. Das Add-On MAN Stadtbusfamilie bringt 4 Varianten mit reichlich Anpassungsmöglichkeiten, für nur 18 €. Da sind 15€ für nur ein Modell schon etwas maßlos übertrieben.

  • Ich denke mal eh dass einige Leute in diesem und anderen OMSI-Foren sich den zurecht modden werden.

    ^^


    Der Preis... öhm Interesse gerade wieder verloren, menno.


    Für 7,99€ wäre es gerechtfertigt derzeit, aber doch keine 15!
    Oh je... dann schau ich mal weiter af Bremen etc.

    "Do you have a death wish Kiddo?"

  • Ich verstehe nicht, wieso man sich jetzt über den Preis aufregt? Der O305 war doch zu Beginn auch teurer und da hat sich aber niemand beschwert. Normalerweise mag ich solche Sprüche ja nicht, aber wem der Busse zu teuer ist, der kauft sich ihn halt nicht.