Posts by Headtallica

    Meines Wissens ist der Betreiber die ESE. ESE stand ursprünglich für die Unternehmen Erletz, Schwalb und Eise. Eise ist allerdings schon jahrelang nicht mehr existent, nachdem man den "kleenen Grimmicher (Grünberger Stadtbus)" und andere Grünberger Linien an die HLB verloren hat - trotzdem besteht der Name weiter. Erletz hat auf jeden Fall noch Iveco Crossway und Setra S415LE.

    ... und eben sich auf Gebiete zu beschränken, in denen man bessere Fahrgeldeinnahmen machen kann, nehme ich an. Damit Geld in die Kasse gespült wird. Auf einer Linie 566 von Hanau nach Großkrotzenburg oder der 751 wird man mehr Einnahmen machen als von Schöllkrippen nach Heigenbrücken. Deswegen hat man die Linien ja auch an die bayerische KVG zurück gegeben.

    Weil auch für diese Leistung eine Ausschreibung bevorstehen wird. Der kleine aber feine Unterschied ist, dass der Stadtverkehr Bad Vilbel von der Stadt und der VGO abhängig ist, die 751 aber vom RMV. Für die RMV-Linien wurde die Vereinbarung getroffen, bis Ende 2021 zu fahren, um überhaupt ausschreiben zu können. Da hängen nun Mal Fristen von bis zu 24 Monaten dran, denn erstmal muss es überhaupt bekannt gemacht werden, dass Unternehmen Eigenwirtschaftlichen Betrieb beantragen können. Das Ausschreibungsverfahren benötigt dann auch seine Zeit und 7-12 Monate vor Start des Betriebes sollte dann auch der Betreiber feststehen. Dass die Viabusfahrzeuge nicht die allerbesten von der Pflege sind braucht man nicht drüber zu diskutieren, aber ich kann es nur wiederholen: man kann keine Linien einfach so den Unternehmen direkt geben. Das Thema Direktvergabe funktioniert nur unter bestimmten Aspekten, wenn man nur für einen Auftraggeber fährt (so war es zB möglich dass Hanau den Stadtverkehr direkt für zehn Jahre an die HSB vergeben konnte) oder aber in einer absoluten Notsituation, in der ein Teil des Verkehrs durch Insolvenz oder ähnliches bedroht ist, wie im Falle DeinBus / Heuser. Das Thema Notsituation ist aber hier ebenfalls nicht greifbar, da es eben jene Vereinbarung zwischen der Insolvenzverwaltung und dem RMV gibt. Man muss sich bewusst werden, dass es für solche Fälle nun mal Verfahrensmuster gibt.


    hier nochmal der Link zur Pressemitteilung des RMVs, in der explizit in der Liste auch die Linie 751 aufgeführt wird

    Wie viele Busse hat denn jetzt Stroh und welche Busse haben die denn von DeinBus übernommen?

    Stroh wird weit über 50 Busse haben. In Neuenhaßlau stehen allein schon an die 20 Busse. Zudem sind oder waren ja mehrere noch an Heuser ausgeliehen, dort dürften aber die Solaris bald in Betrieb gehen. Man wird die VDL Berkhof und die Iveco übernommen haben, die MAN aus Langenselbold denke ich eher weniger. Die wird man vermutlich schon vorher veräußert haben. Aber die Aussage ist mit Vorsicht zu genießen, Friedberg ist nicht unbedingt meine Ecke.

    Jetzt bitte noch in Hanau und Umgebung...

    In Hanau/Umgebung ist ja spätestens im Dezember 2021 Feierabend. Die Ausschreibung wird im Moment vorbereitet. Denke, dass die beiden Bündel mit ca. 40 Fahrzeugen einfach zu groß ist, sonst hätte man es wie in Bad Vilbel und Schöllkrippen machen können, dass ein neuer oder der Altbetreiber einspringt.

    Viabus hat nun auch den Stadtverkehr Bad Vilbel abgegeben. Seit gestern fährt dort die Firma Müller aus Biblis (nicht zu verwechseln mit Müller Riedstadt). Auch DeinBus hat den Stadtverkehr Friedberg abgegeben, das gesamte "Inventar" (Vergabe + Fahrer + Busse) ging an Stroh.

    Die "Langeisen"- Citaros müssten ja noch teilweise, demnach ursprünglich von der KVK (Kraftverkehr Kinzigtal)* sein, die ja vor ca 10 Jahren kurzzeitig den Stadtverkehr in Bad Hersfeld fuhren. Von daher ist es schon in Ordnung, wenn diese ausgemustert werden.


    * Die KVK war ein Privatunternehmen, welches ursprünglich Linien wie Horbach-Hanau und Freigericht-Gelnhausen fuhr und Ende der 1990er von der HSB (Hanauer Straßenbahn) aufgekauft wurde. Nach mehreren Fehlkalkulationen mit Übernahmen der Stadtverkehre in Bad Hersfeld und Rüsselsheim wurden die Verkehre durch andere Unternehmen (Bad Hersfeld von ÜWAG und Rüsselsheim (Regionalverkehre) von der RKH) übernommen. Nach Gewinn des Linienbündels Vorspessart durch Stroh wurde auch das Depot in Neuenhaßlau vom Neubetreiber aufgekauft und die Firma abgewickelt.

    Bestimmt soll damit gesagt werden, dass ab Fahrplanwechsel im Landkreis Fulda eine neue Nahverkehrskonzeption in Kraft tritt - aber bitte mich nicht fragen, was sich genau ändert. Was ich jedoch weiß: Es sollen etliche Linien verdichtet werden, länger fahren oder auch neue Wege haben (teilw. als AST).

    die Buslinien MKK-66, MKK-67 und MKK-68 des Regionalverkehrsdienstes Gründau

    Es hängen Zettel in den Bussen, die informieren, dass alles nach Plan läuft. Die Linien werden also bedient.

    Abgesehen davon werden bestimmt auch wieder die Linien X57, X64 komplett und die Linien 562, 563, 566, S42 und S46 größtenteils ausfallen (wahrscheinlich nur Bedienung durch die Subs Racktours/Röder). X93 und S44 sollten aber fahren, wenn Racktours fährt.

    Die sehe ich meist abends in Hanau stehen. Ich weiß aber nicht, ob das Planeinsatz ist oder ob es Triebwagenmangel ist. Eine Zeit lang ist auch meist nachmittags eine 111er mit zwei Doppelstockwagen (einer als Steuerwagen) gefahren.

    Morgen schon wieder Streik in FULDA, kein einziger Bus fährt.

    Ist Frieda Gass in Fulda nicht gefahren? Wäre komisch, weil es für die 591 (Fulda-Schlitz) keine Streikankündigung gab und auf der 374 (Stockheim-Gelnhausen) sind sie auch gefahren. Zumal man auf der Facebookseite die Meldung raus gab, dass sie nicht vom Streik betroffen sind.

    Keine Ursache.

    Es ist nicht mehr in Hessen (sondern nur ganz nah dran), betrifft uns aber vielleicht auch: Bei der BRH Viabus drohen auf den Linien AB27, 28 und 29 Fahrten auszufallen. Die Kahlgrund-Verkehrsgesellschaft gab dies auf ihrer Website bekannt. Man solle sich bei Fahrtausfall bei der Betriebsleitung in Hanau melden. Die Fahrten werden ja auch mitunter aus Hanau gesteuert.

    Für Morgen wurde in Hessen für Warnstreiks aufgerufen. Grund dafür sind die Lohnverhandlungen der Busfahrer.

    Im MKK sind folgende Linien betroffen:

    Hanauer Stadtbuslinien 1-12,
    MKK 22-27,
    MKK 61-65, 69, 71-76, 80-83, 90-99
    Regionalbuslinien 42S, 44S, 46S, X57, X64, X93, 562, 563, 566.

    Voraussichtlich NICHT betroffen sind
    MKK 30-33, 45.1-45.3, 50-57, 84/85,


    Definitiv nicht betroffen sind die Linien

    MKK 66-68 und

    Regionalbuslinie 374. Sprich, RDG und Frieda Gass fahren laut meinen Infos zumindest im MKK. Wie es bei letzterer Firma in Fulda oder Vogelsberg aussieht, kann ich jedoch nicht sagen.

    Auch die Palatinabus hat laut Google ihren Sitz an der selben Adresse - sprich, in Ludwigshafen sind nun Palatinabus, DB Regio Bus Mitte und Viabus an der selben Adresse gemeldet, wenn man dem Vertrauen schenken kann.

    Derweil soll der Betrieb der Viabus vorerst gesichert sein. Das meldete das Main-Echo und bezog sich hierbei auf die Linien AB 27-29, das dürfte aber auch eine Relevanz für den Betrieb in Hessen haben.

    Fakt ist, solange irgendjemand Geld bezuschusst, wird der Betrieb weiterlaufen. Zumindest solange bis der RMV eine Notvergabe auf den Weg bringt, sollte das Verfahren negativ verlaufen. Was aber sehr interessant ist, ist die Tatsache, dass Viabus nun seinen Firmensitz bei der DB Regio Bus Mitte in Ludwigshafen hat.

    Das werden im MKK-Westkreis noch interessante Wochen. Wer wie Schuld hat, ist zunächst völlig zweitrangig, aber die Politik in Hessen sollte sich Gedanken machen, ob ein " blauäugiges, naives Weiter so" korrekt ist. Am Ärmsten sind die Fahrgäste und vor allem die Fahrer dran...

    Das einzige was nachteilig bei einem Solobus mit drei Türen ist, ist die Tatsache, dass durch die dritte Tür Sitzplätze verloren gehen.

    Sitzplätze sind keine Pflicht, man könnte auch alles Stehplätze machen.

    Durch Stehplätze bekommst du sogar mehr Fahrgäste rein in einen Bus.

    Nur wenn du gar keine Sitze hast gibt's das Problem das man irgendwann an die Maximal zulässige Last gerät und auch das dann behinderte und ältere dir aufs Dach steigen.

    Zwar ist es keine Pflicht, jedoch natürlich angenehmer - gerade wenn es eben um den Überlandbereich geht. Im Stadtbereich sind ja sowieso die Busse mit weniger Sitzplätzen ausgestattet (doppelte Fläche für Kinderwagen, Rollstühle etc, mitunter auf einer Seite die breiten Einzelsitze oder nur "normale" Einzelsitze). Kommt halt wie gesagt auf den Einsatzbereich des Fahrzeuges an.

    PS zur Definition "Was sind Überlandlinien": Man könnte es - wie es hier in der Ecke auch gemacht wird - folgendermaßen untergliedern:

    Stadtbuslinien sind wie der Name schon sagt Linien, die Stadtgebiete an einem Umsteigepunkt anbinden. (Bsp. in Hanau die Linie 2 vom Lamboy zum Hbf). Hier ist es vermessen, mit Überlandbussen zu kommen, da der Fahrgastwechsel viel zu lange dauert.

    Lokalbuslinien binden meist eine Gemeinde an einen Bahnhof an und haben meist das Landkreiskürzel in der Bezeichnung (Bsp. MKK-56 von Ronneburg nach Langenselbold Bahnhof).Jedoch gibt es auch Stadtbuslinien, die als Lokalbus eingeordnet werden (beispielsweise die MKK-23 von Hanau nach FFM-Enkheim oder die Gelnhäuser Stadtbuslinien MKK-61/62). Hier können sowohl reine Stadtbusse als auch Überlandbusse verkehren.

    Regionalbuslinien sind meist Linien, die mehrere Gemeinden über größeren Raum verbinden und an einen Knotenpunkt oder Bahnhof führen. (Bsp. die Linie 563 von Altenstadt über Limeshain, Hammersbach und Bruchköbel nach Hanau). Teils sind das auch alte Bahnbusrelationen oder Ersatzstrecken für Züge, deren Strecken nicht mehr existieren oder die Zugleistungen ergänzen. Für die Gattung sollte man meiner Meinung nach eher an Überlandwagen denken auf Grund des Konformes und da auch nicht unbedingt der schnelle Fahrgastwechsel wichtig ist.

    Das einzige was nachteilig bei einem Solobus mit drei Türen ist, ist die Tatsache, dass durch die dritte Tür Sitzplätze verloren gehen. Ansonsten sehe ich auch kein Problem damit, wenn auch Überlandfahrten mit dreitürigen Wagen gemacht werden, auch wenn es in der Stadt bedingt durch schnell verlaufende Fahrgastwechsel sinnvoller ist und auf einer Überlandfahrt mehr Sitzplätze sinnvoller erscheinen.