Posts by Berlin&Brandenburg

    Ganz üble Nummer, muss ich sagen. Im Grunde genommen ärgert mich das dann, wenn ich immer auf Facebook lesen kann, wie sich unsere hiesigen Busfahrer selbst als "Vollprofis" bezeichnen. Erst recht, wenn man dann als sachkundiger Fahrgast noch sieht, wie sie tatsächlich fahren. Grmpf... Dann scheint dieser Unfall wohl auch ein Werk von selbsternannten Vollprofis zu sein. Zu traurig, um überhaupt irgendwelche Späße darüber zu machen...


    KLICK

    Ein schneller View von der Warschauer Straße auf den Endpunkt der neuen Linie 300 der BVG vom Freitag. ^^ Die Urbino 12 electric sind ziemlich gut, muss ich sagen. Aber vielleicht sollte Solaris da doch noch einmal etwas Modifizieren, sonst heizen die Busfahrer doch etwas zügig mit den Bussen, wenn der Elektroantrieb so konstantes Drehmoment liefert. :)


    TW 102 in der Modernisierung


    In der letzten Zeit lief die Modernisierung des TW102 der Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel an. Dieser wurde wie der im März 2019 bereits fertiggestellte TW100 komplett entkernt und runderneuert. So werden die Drehgestelle, Bremsen, Achsen, Getriebe und Räder überarbeitet. Zudem wird der Korrosionsschutz erneut, der Fußboden in der Bahn ersetzt, der Innenraum im schönen Weiß lackiert, die Beleuchtung komplett auf LED umgerüstet und Scheiben erneuert. Zudem erfolgt die komplette Neulackierung der Bahn. Diese Modernisierung soll bereit zum Dezember 2019 abgeschlossen sein. Mit Indienststellung des TW102 erhält dieser Zug auch eine neue Werbegestaltung. Die Kosten für die Modernisierung der im Jahre 1995 angeschafften Zwei-Richtungs-Triebwagen vom Typ MGT6D beläuft sich pro Zug ungefähr auf 300.000 Euro.


    Fotos des Umbaus...

    Sieht schon nicht schlecht aus, so in dem neuen Design. Drei Stück gibt es übrigens, 247, 248, 249.

    Ohne Zweifel, das fiel mir am Freitag gleich in das Auge, als ich in Rathenow war. ;) Solche Fahrzeuge sollte sich der Taxi-Meier auch besorgen, der dort auf dem Stadtbus unterwegs ist. Der fährt normale Sprinter, die er extern hat zum Bus umrüsten lassen. Demzufolge sind sie nicht barrierefrei, aber vmtl. günstiger in der Anschaffung gewesen.


    Der neue Sprinter City 75 ist ja in der Konstruktion anders als sein Vorgänger, Sprinter City 77. Der neue verfügt leider nicht mehr über zwei doppelbreite Türen, sondern nur noch über eine doppelbreite und eine einfache am Heck. Dafür läuft der Bus auf einer Achse mit Zwillingsbereifung, was das Fahrwerk stabiler macht. Der Vorgänger Sprinter City 77 rollte hinten auf zwei starre, nicht angetriebenen Achsen mit einfacher Bereifung. Die Inflexibilität beider Achsen erhöhte den Reifenverschleiß an der Hinterachse und führte nach wenigen Jahren zu Fahrwerksschäden. Diesem Problem wirkt Daimler hier gezielt mit dem neuen Sprinter City 75 entgegen.

    Weitere Busse mit Abbiegeassistent für die VBBr / Nachrüstung von Abbiegeassistenten für den bestehenden Fuhrpark / Statusupdate "Einheitstram"


    Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (VBBr) haben in der vergangenen Woche zusammen mit dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet. Es handelt sich dabei um die "Aktion Abbiegeassistent", deren Ziel es ist, durch geeignete Technologien Abbiegeunfälle besonders mit Radfahrern und Kindern im Straßenverkehr zu reduzieren. Die VBBr setzt mit der aktuellen und ersten Fahrzeugneubeschaffung durch den Hersteller MAN auf einen Videoassistenten, der den rechten Verkehrsraum neben dem Bus observiert.


    https://www.maz-online.de/var/…ekamera_reference_2_1.jpg


    Aktuell besitzen die fünf neuen MAN (1x A23, 4x A37) bereits dieses neue Feature. In diesem Jahr folgen die in der Ausschreibung fest bestellten drei Standardbusse zuzüglich einem vierten Standardbus aus der Option. Somit ersetzen zum Jahresende dann weitere vier Neufahrzeuge mit Assistent vier Altfahrzeuge aus den Baujahren 2004-2005. Außerdem will Geschäftsführer Jörg Vogler einen Förderantrag zur Nachrüstung eines Abbiegeassistenten für Bestandsfahrzeuge einreichen. Dieser umfasst dann weitere 10 Busse, was ungefähr den C2/C2G-Fahrzeugbestand aus den Jahren 2015-2017 entspricht. Um das Jahr 2020 wären dann rund 20 städtische KOM mit einem solchen Assistenten unterwegs. Bis zum Jahr 2022 können die VBBr weitere 6 Neufahrzeuge von MAN beziehen, davon noch einen Standardbus aus der Option und zwei GKOM aus der Option.


    Zudem gibt es neue Informationen zur "Brandenburger Einheitstram", der Straßenbahnbestellung der Städte Brandenburg, Frankfurt (Oder) und Cottbus. Im Juni 2018 erfolgte die Ausschreibung für bis zu 45 Fahrzeuge für alle Städte. Derzeit stecken die drei Verkehrsbetriebe in der Endabstimmung der vorliegenden Angebot, um dann zeitnah eine Entscheidung zu treffen, welcher Hersteller in den nächsten Jahren dann für drei Städte Straßenbahnen liefern darf. Die einzelnen Angebote, es sollen wohl zwischen fünf bis sieben von diversen Herstellern vorliegen, unterscheiden sich wohl sehr stark in den Voraussetzungen. Gefordert waren u. a. Einrichtungsfahrzeuge mit ideal drei Wagenteilen, 30-Meter Länge, Klimaanlage, WLAN, niederfluriger Ausführung 60-70 Prozent, Fahrgastinfo mit Monitoren sowie Drehgestellen. Unabhängig von der endgültigen Entscheidung ist aber schon jetzt klar, dass die neuen Bahnen in jedem Fall sehr viel mehr wiegen werden als der aktuelle Bestandstyp KTNF6. Eine voll ausgelastete Tatra mit Niederflurmittelteil bringt 41 Tonnen auf die Waage, eine neue Straßenbahn im Vergleich dann ungefähr 56 Tonnen. Das liegt u. a. an den Klimaanlagen und den erhöhten Anforderungen für die Crashsicherheit. Aktuell muss besonders Cottbus prüfen, ob die Brücken im Stadtgebiet überhaupt eine solche Belastung tragen können. Experten bezweifeln das beispielsweise an der Sandower Brücke.


    Die drei Verkehrsbetriebe beabsichtigen im Laufe des Jahres 2019 die Bestellung an den ausgewählten Hersteller aufzugeben. Die ersten Straßenbahnen werden dann ab 2021/2022 in den Städten eingesetzt werden.

    Ab sofort vollständig niederflurig bei regiobus...



    Vor gut zwei Wochen hat regiobus nun die letzten hochflurigen Fahrzeuge aus dem Fahrdienst verabschiedet. Dabei handelt es sich maßgeblich um Busse des Typs Integro und Intouro aus den recht jungen Baujahren 2010-2015.


    Ersetzt werden diese durch zwei neuwertige C2GÜ und sieben C2LEÜ. Bereits zwei Wagen sind an den Betriebshof in Brandenburg gelangt und ersetzen einen Facelift GÜ (RB162) sowie einen Integro (RB198). Dabei handelt es sich um einen C2GÜ (RB197) und einen C2LEÜ (RB180).


    Die neuen Fahrzeuge verfügen über einen konventionellen Diesel-Antrieb mit guter Leistung (OM936 und OM470) in Kombination mit ZF Ecolife. Darüber hinaus verfügen diese Fahrzeuge über den Totwinkelwarner Sideguard Assist und dem aktiven Bremsassistenten Preventive Brake Assist. Ansonsten ist eine Vollklimatisierung vorhanden und die C2LEÜ wurden sogar mit einer 100km/h-Zulassung bestellt.


    Der Buschfunk vermeldet, dass es wohl Probleme bei der Auslieferung der Fahrzeuge gab. EvoBus fertigte die Busse im französischen Zweit-Werk Ligny-en-Barrois. Die Überführung der Fahrzeuge nach Mannheim nahm vermutlich eine äußerst sachunkundige Firma mit noch mehr sachunkundigen Fahrern durch, sodass die Busse in Deutschland bereits mit erheblichen optischen Mängeln ankamen. Man spricht von Kratzern und beschädigten Scheiben. Folglich musste EvoBus hier schon vor der Auslieferung nacherfüllen.

    Zumindest ist es schön, dass die an der Strecke liegenden Bahnhöfe wieder vollumfänglich reaktiviert werden. Ich denke 'mal, dass es unmöglich gewesen wäre, dieses Vorhaben durchzusetzen, wenn die damalige Strecke vollständig zurückgebaut worden wäre. Da wäre Bauland entstanden, was in Berlin ja sofort und ohne langes Warten bebaut wäre. Somit wäre die Trasse dann nicht mehr im ehemaligen Verlauf zu entwickeln gewesen.