Posts by Berlin&Brandenburg

    Jaja... Wenn das so weiter geht, brauchst du hier in der Stadt mehrere Fahrzeuge. Mit denen fährt man dann von Brücke zu Brücke... ^^^^


    Also das gibt noch richtig Ärger. Die Brücke des 20. Jahrestages ist so wichtig. Auf dem Quenz liegen mehrere Schulen, eine überregionale Berufschule, das Elektrostahlwerk, zahlreiche Geschäfte und weitere Industrie. Die Verbindung von der Stadt bis zur Quenzbrücke ist unerlässlich. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist schwierig und aufwendig. Keine Ahnung, ob dafür überhaupt die Fahrzeuge ausreichen. Drei Altwagen werden gerade ausrangiert. Falls die noch da sind, könnte man sie dafür noch nutzen. Ansonsten wäre ein Inselverkehr mit der Straßenbahn möglich. Je nach Auslegung der Sperrung könnte man ja wenigstens morgens und abends eine Bahn drüber rollen lassen. Dafür müssten dann nur Zweirichter auf der Linie 2 eingesetzt werden. Die Brücke wird dann fußläufig überquert - zumindest nur eine kleine Verzögerung für die Fahrgäste.

    Havelstadt versinkt im Brückenwahnsinn


    Wie vor ein paar Minuten bekannt wurde, lässt der Landesbetrieb für Straßenwesen eine weitere Brücke im Stadtgebiet Brandenburg an der Havel sperren.



    Ab 18:00 Uhr erfolgt mit sofortiger Wirkung die komplette Sperrung der Brücke des 20. Jahrestages mit samt der Europakurve für jegliche Art von Verkehr aufgrund akuter Einsturzgefahr. Somit ist auch das Befahren der Brücke mit Straßenbahnen und Bussen nicht mehr möglich. Bis Betriebsschluss verkehrt die Linie 2 unverändert. Derzeit ist nicht bekannt, wie zum Betriebsbeginn am 6. Dezember gefahren wird. Ggf. erfolgt ein Ersatzverkehr durch Busse auf unbestimmte Zeit. Mit sofortiger Wirkung werden die Buslinien N2 und E sowie die Regionalbuslinie 560 über Klingenberg, Karl-Marx-Straße zur Magdeburger Straße umgeleitet.


    Bereits vor zwei Jahren erfolgte eine Sperrung der Bahnüberführung Potsdamer Landstraße. Bis dato ist nicht bekannt, wann der Ersatzneubau dort erfolgt. Aktuell gilt auch für die Brücke auf der Potsdamer Landstraße eine Gewichtsbeschränkung in Höhe von 32 Tonnen.


    Mit der plötzlichen Sperrung der Brücke des 20. Jahrestages wird ein verkehrlicher Knotenpunkt in der Stadt komplett gesperrt. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus auf unbestimmte Zeit zu rechnen. Zudem wird der Stadtteil Quenz komplett vom Straßenbahnverkehr abgekoppelt.


    Der Landesbetrieb für Straßenwesen hat folgendes veröffentlicht:

    Quote

    Die Brücke über den „Altstädter Bahnhof“ im Zuge der Magdeburger Landstraße (B 1) in Brandenburg an der Havel wird ab heute Abend(18.00 Uhr) für den Verkehr gesperrt. Diese Entscheidung wurde nach einer routinemäßigen Überprüfung des Bauwerks durch Prüfingenieure des Landesbetriebs Straßenwesen getroffen. Dabei wurden erhebliche Schäden festgestellt, die eine vorsorgliche Sperrung notwendig machen. Für die vielbefahrene Strecke wird eine Umleitung eingerichtet. Der Landesbetrieb Straßenwesen wird weitere Prüfungen durchführen, um den Schaden abschließend zu bewerten. Danach wird über die weitere Sperrung und über Baumaßnahmen entschieden."


    Derzeit ist nicht bekannt, ob und wie die Schäden zu beseitigen sind. Im Sommer 2016 wurde die Brücke schon über längere Zeit teilsaniert. Damals war schon offenkundig, dass zum Bau der Brücke noch zu DDR-Zeiten aus Ermangelung an Baustoffen Dichtmaterialien eingesetzt wurden, die für den Brückenbau nicht zulässig waren. So drang über Jahrzehnte Wasser in den Brückenbetonkoloss ein, der den Stadtring, Teile eines Industriegebiets und die Gleisanlagen des Güterbahnhofs/Regionalbahnstrecke nach Rathenow überspannt. Es zeigt sich nun, dass die Schäden trotz Sanierung so erheblich sind, dass wohl Fahrzeuge nicht mehr gefahrlos die Brücke passieren können. Ein riesiges Desaster.

    Ja, wäre durchaus sehr interessant xD


    Aber man sieht ja dann zumindest, wer gewonnen hat 8o

    Ja, das ist natürlich am wichtigsten.


    Man kann nur mutmaßen, wer verloren hat - was ich aber völlig in Ordnung fände. ;);)


    Ich habe überhaupt keine Richtung oder Vorstellung, was es geworden sein könnte. Ich würde nicht 'mal darauf setzen, dass es ein deutscher Hersteller sein muss. Die Polen haben auch schon viel zu bieten.

    Nein. Das weiß wohl nur Herr Thalmann und seine Kollegen aus Brandenburg und Frankfurt (Oder). Wir werden uns noch einige Monate gedulden müssen, bevor eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Eventuell dringt irgendwann wenigstens durch, wer da geklagt hat. Das fände ich auch schon interessant.

    Ist der Entwickler eigentlich hier derselbe wie von der C2-Familie?


    Dann wäre abzuwarten, ob der DN nicht auch ein Luftschloss bleibt. Die C2-Stadtbusse scheinen ja auch nicht mehr zu kommen. In der Sache ist seit Monaten leider nichts mehr passiert. Ich finde das sehr schade. Citaros sind in OMSI einfach komplett unterrepräsentiert - besonders der C2. Richtig gute Modelle gibt es davon einfach nicht - erst recht abgesehen von skriptseitiger Perfektion.

    The BVGSolaris : Nee, das geht in Ordnung. Solange die Einstiege niederflurig sind inkl. der Multifunktionsbereiche, ist alles gut.


    HH-Omsi-25 : Also mir ist nicht bekannt, dass Stadler überhaupt Bahnen baut, die unserer Ausschreibung entsprechen. Gefordert sind eigentlich drei Wagenteile mit jeweils einem Drehgestell darunter. Solche Multigelenkzüge, wie sie Stadler anbietet, dürften nicht in die Ausschreibung passen. Ihr könnt oben nochmal in der verlinkten Ausschreibung nachsehen. Da ist zwar ein Passus drin, der eine andere Wagenkastenbauweise partiell zulässt, aber generell sind eigentlich 30 Meter Bahn in A-C-B-Wagen-Ausführung gewünscht.

    Diese Modertrans scheinen ja echte Mördertrams zu sein. ^^ Ja, schön ruhig fände ich heutzutage sehr wichtig. Nicht nur von drinnen, sondern auch von draußen. Anwohner beschweren sich ja immer über den Lärm von Straßenbahnen. Da finde ich es gut, dass es auch mittlerweile sehr leise Fahrzeuge gibt.


    Aber wenn die hochflurig sind, dann könnten sie ja für uns eh nicht von Relevanz sein.

    Oh! Die sehen ja gar nicht schlecht aus! ;) Die Polen machen sich wohl im Straßenbahnmarkt. Gefühlt ist da drüben der Markt für Straßenbahnen auch irgendwie größer als hier in Deutschland.


    Ja, also Pesa und/oder Solaris - kann schon sein, dass die mitgemacht haben. Es bleibt spannend. Wirklich konkretes weiß ich leider auch nicht. Mich würde in erster Linie natürlich brennend interessieren, wer da nun gegen seine Ablehnung klagt. ^^

    Die drei Verkehrsunternehmen haben sich schon vor und während der Ausschreibung Unterstützung durch eine Rechtsanwaltskanzlei mit Spezialisierung auf Vergabeverfahren geholt. Dahingehend waren sie natürlich gut beraten.


    Aber man muss das natürlich verstehen: Möglicherweise geht es bei der endgültigen Entscheidung um Nuancen, teilweise um Cent-Beträge bei den Kaufpreisen der Züge oder bspw. um minimal unterschiedliche Verschleißgrenzen der Ersatzteile. Solche Unterschiede werden gewichtet und fließen mit ein in die endgültige Entscheidung. Sobald du irgendwas gewichtest oder evaluierst (was halt nicht anders geht), ist es sofort subjektiv und gibt Anlass für Beschwerden. Und überhaupt: Das ist ein ordentlicher Deal, der hier über die Bühne geht. Für 45 Fahrzeuge sind die Verkehrsbetriebe bereit insgesamt gut 135.000.000 Euro zu zahlen. Solche Aufträge sind für europäische Hersteller sehr wichtig. Erst recht, weil auch nochmals viel Aftersale da hinten dran hängt. Die drei Verkehrsbetriebe wollen ja zukünftig dann mit dem Hersteller zusammen ein gemeinsames Ersatzteillager entwickeln, sodass jeder Verkehrsbetrieb immer und jederzeit zügig auf Ersatzteile für die neuen Bahnen zugreifen kann. Das wäre ebenso ein weiterer Pluspunkt, warum man diesen Auftrag haben möchte.


    Ich habe ein paar Insiderinformationen erhalten. Aber auch ich weiß nicht, welcher Hersteller nun favorisiert wurde und welcher nun gegen diese Entscheidung klagt. Bekannt ist mir, dass im Abstimmungsprozess mindestens ein deutscher Hersteller unterlag, ebenso wie auch ein polnischer Hersteller. Darüber hinaus war mir bekannt, dass unter den bietenden Herstellern auch ein Chinesischer ist. Ob dieser auch bei der Auswahl scheiterte, ist mir hingegen nicht bekannt.


    Die SVF aus Frankfurt (Oder) hatte bereits im Jahre 2015 neue Straßenbahnen ausgeschrieben, die aber nicht bestellt wurden, weil zu dieser Zeit die Finanzierung unklar war. Damals erlangte Solaris mit dem Tramino den Zuschlag. Diese Auftragsbindungsfrist wurde dann zweimalig von Solaris bis in das Jahr 2017 verlängert. Da die SVF auch dann nicht bereit war, verbindlich diese Züge zu bestellen und auch abzunehmen, gab Solaris das Angebot zurück. Aufgrund von Kostensteigerungen hätten sie den vereinbarten Preis nicht länger aus wirtschaftlichen Gründen garantieren können, ohne selbst einen Verlust zu erlangen.


    Wer noch einmal einen Blick in die aktuelle Ausschreibung und in die technischen Details werfen möchte:

    Anlage+A+-+Lastenheft+Teil+A+Teil1.pdf

    Anlage+A+-+Lastenheft+Teil+A+Teil2.pdf

    Die Brandenburger Einheitstram kommt später...


    Verspätungen sind üblicherweise nichts Schlimmes - in diesem Falle aber schon, denn die Straßenbahnbestellung der Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) wird sich um einige Monate verzögern. Dies wurde vor einigen Stunden bekannt. Grund dafür ist einer der Bieter (Hersteller), der im weltweiten Vergabeverfahren unterlag. Dieser erhebt nun Einspruch und erteilt darüber hinaus eine Rüge gegen die Ablehnung seines Angebots durch die drei Verkehrsunternehmen.


    Aufgrund des nun folgenden Verfahrens wird sich die anschließende Auftragserteilung durch die Verkehrsbetriebe um weitere Monate verzögern. Zudem wurde nun bekannt, dass mit der Lieferung der ersten der 45 Straßenbahnen nicht vor 2022/23 in den drei kreisfreien Städten zu rechnen ist.


    Nach der ursprünglichen Planung wollte Frankfurt (Oder) bereits ab 2020 sukzessive die alten KT4D gegen die werksneuen Bahnen ersetzen. Dies wird lt. den aktuellen Informationen nicht mehr möglich sein.

    Das neuste "Spielzeug"...


    ... im Bestand der Regiobus lautet auf das Kennzeichen PM-RB 350! ;) Dabei handelt es sich um einen Mercedes-Benz Arocs, den Regiobus in Zusammenarbeit mit der BEFA (Belziger Fahrzeugbau GmbH) aus Bad Belzig umbauen ließ. Das Fahrzeug soll auf dem (noch) Betriebshof in Potsdam-Babelsberg stationiert werden und soll defekte Busse abschleppen können, die im Regiobus-Bediengebiet, aber insbesondere im Raum Potsdam, Stahnsdorf und Zehlendorf liegen geblieben sind.


    Ausgestattet ist der LKW mit einem Werkzeugkoffer, der zudem die Antriebsachse um 3 Tonnen beschwert. Gezogen werden können alle Busse von 12 bis 21 Meter.