Posts by Berlin&Brandenburg

    Eventuell ein übernommener Vorführwagen oder ein Fahrzeug, welches für jemand anderen ursprünglich bestimmt war? Sagt mir dann tatsächlich soweit nichts, aber vielleicht wissen die anderen regiobus-Experten hier näheres?

    Wird wohl ein Vorführer sein.


    Davon hat Regiobus ja schon mehrere übernommen. RB156 und RB157 (2016er C2LE) waren aus der nicht mehr angenommenen Vorproduktion der DB, RB149 (C2LE aus den ersten Baujahren, VOITH) ist auch als Vorführer übernommen, RB171 (2015er C2GÜ) war ursprünglich von URB Ueckermünde beschafft worden und fährt seit vier Jahren bei Regiobus. Da gibt es einige Fahrzeuge, die Regiobus übernommen hat.


    Heute ist hier wieder das Durcheinander im Regionalverkehr am Wochenende. Die Busse vom Brandenburger Regiobusstandort fahren wieder bis nach Potsdam durch, dafür zeigen sich dann hier Busse, die hier sonst nicht fahren, so fuhr vorhin wieder RB368 (C2LEMÜ) als 551 (zuvor als 580 kommend aus Potsdam) durch die Wilhelmsdorfer Vorstadt bis zum Hauptbahnhof. Neben Behrendt, der hier auch am Wochenende seit langem neben seinem eigenen PlusBus 554 noch Regiobus-Linien mitfährt, kurvt zudem in aller Regelmäßigkeit auch Firma Reich aus Jüterbog noch als Linienkombination 569+558 um den Beetzsee. Gestern Nachmittag z. B. mit TF-UR 42, einem C2. Wahlweise kommt er auch hier mit LC LE vorbei.

    Die Tage habe ich den Bus nochmal gesichtet. Kennzeichen lautet PM-RB 154. C2 Stadtvariante, Innenschwenktüren vorne und mittig, orange Fahrtzielanzeigen, Regiobus-Design, Alu-Felgen und der markante Hybrid-Kasten hinten rechts auf dem Dach. Bestuhlung ist mit blauen CSE-Sitzen, gelbe Haltestangen.

    Spontan fallen mir nur 513 (Stahnsdorf), 509 (Werder) und 651 (Beelitz?) ein...

    Den 509 hatten wir hier ja noch vorübergehend gehabt. Das Ding ist weg. Dafür kamen ja die neuen LEÜs und der GÜ.


    Derzeit kurvt hier ein Citaro hybrid umher. Reine Stadtversion. Den hat Regiobus offenbar als Vorführer übernommen. Kennzeichen kenne ich noch nicht. Jedenfalls ist er bereits mit Lackierung und Alu-Felgen unterwegs, auffällig sind die orangen Anzeigen, da ja seit ein paar Jahren nur noch die weißen gekauft werden...

    Barrierefreiheit Haltestelle Fouquéstraße / THB

    Seit Jahren wird geplant und diskutiert, nun beginnen endlich die Bauarbeiten für die neue Haltestellenanlage an der Fouquéstraße in Brandenburg an der Havel. Dort befinden sich aktuell vier Haltestellenbereiche, die dann stärker auf einen größeren Haltestellenbereich konzentriert werden sollen.


    Für den Individualverkehr ergeben sich große Einschränkungen, dieser wird großflächig umgeleitet. Der Straßenbahn- und Linienbusverkehr wird von den Bauarbeiten nicht beeinflusst werden.


    In Fahrtrichtung Innenstadt wird nun der Straßenverkehr rechtsseitig an der neuen Haltestelle vorbeigeleitet werden. Stadtauswärts ist dies nicht mehr so einfach, da die bestehende Bebauung (HdO - ehem. Offizierskasino) berücksichtigt werden muss und der Gehweg für die Fußgänger beachtet werden muss. So wird die Fahrspur stadtauswärts "angerammt" und vom Niveau her erhöht werden.


    Da bisher keine der Haltestellen an der Fouquéstraße barrierefrei war, wird mit dem Umbau auch gleich ein ebener Einstieg für die Fahrgäste geschaffen und ein Blindenleitsystem installiert. Außerdem werden auch dynamische Fahrgastinformationssysteme an den neuen Haltestellen verbaut, die zudem erstmals über eine Vorlesefunktion für seheingeschränkte Menschen verfügen. Auf Knopfdruck werden dem Fahrgast die nächsten Abfahrten angesagt. Des Weiteren wird die Vorrangregelung an der Kreuzung geändert. Bisher hatten ausfahrende Bahnen aus der Fouquéstraße keinen Vorrang und mussten warten, bis sie sich in den fließenden Verkehr auf der Magdeburger Straße einreihen konnten. Mit einer neuen Signalanlage wird nun diese Situation verbessert und erlaubt eine gesicherte Ausfahrt für die Straßenbahnen aus der Fouquéstraße. Auch wird die Weichensteuerung erneuert und mit den Signalen verknüpft. Die Gleislage bleibt erhalten, die Querschwellengleise werden neu gestopft und verdichtet.


    Ausgeführt werden die Bauarbeiten von der Firma TUG aus Roskow - von einem regionalen, auf Gleisbau spezialisierten Betrieb.


    Weil die nicht sinnlos Personal für SEV der lieben Berliner S-Bahn vorhalten. Wir haben hier in der Stadt exakt von 5 bis 22 Uhr eine Bereitschaft. Fährt die mit der Bahn und Bus raus, sitzen wir hier schon auf dem Trockenen. Das sieht bei anderen Brandenburger kommunalen Verkehrsunternehmen nicht anders aus. Da gibt es erst recht überhaupt keine Möglichkeiten noch im großen Maße SEV-Verkehre für irgendwelche anderen Unternehmen zu fahren. Das ist nicht drin. Dafür müssen Mitarbeiter gebunden werden, die dann hier im Plandienst fehlen. Innerhalb von Schulferien mag es da vielleicht bei Regiobus, Havelbus, VTF, etc. pp. oder anderen Unternehmen mit viel Überlandverkehr mit Schülerfahrten noch Spielräume geben. Regiobus fuhr zu solchen Zeiten auch schon einmal SEV für die LVB in Leipzig. Aber ansonsten sieht es auch da düster aus.

    Vermutlich ist es ab sofort dann nur "Der" Verkehrsbetrieb. ^^ So, als gäbe es auf dieser Welt keinen anderen. :D:D


    Ich denke 'mal, dass das neue Logo irgendwann an den runden Tellern vorne am Combino seinen Platz finden wird. Das haben ja jetzt alle Combinos bekommen, die wohl bereits aus der Hauptuntersuchung kamen. Dazu hat man ihnen ja nun auch Voll-LED-Scheinwerfer spendiert. ^^ Das sind die gleichen, die wir hier an unseren MGT6D installiert haben. Mittig ein Tagfahrlichtband, oben und unten dann Fahrlicht und Fernlicht. ;)

    [...] Netter Nebeneffekt: Es fahren keine BVG-Busse mehr über die ÖPNV-Trasse in Potsdam, wo die Busse die (Straßenbahn-)Ampeln nicht ansteuern konnten. Dort musste der Fahrer immer aussteigen und "schlüsseln". Mit dem 638 fährt die BVG hingegen nicht zum Potsdamer Hauptbahnhof.

    Das ist sowohl aus diesem Grund als auch hinsichtlich der Fahrzeit und dem Wageneinsatz mehr als notwendig gewesen. Ich bin Mitte August erst N16 gefahren. Da reicht ein C2 vom ViP völlig aus. Im Schnitt fahren da drei bis fünf Fahrgäste mit. Da kann man auch den Fahrplan mit jeweils ungefähr einer Minute Fahrzeit von Haltestelle zu Haltestelle gut fahren.


    Ich erinnere mich gut, als ich damals (das war Ende 2013) einmal N16 gefahren bin. Zu der Zeit war es üblich, dass der erste N16 ab S Wannsee immer der dort zuvor ankommende 316 war. Nach kurzem Aufenthalt verkehrte dieser dann als N16 nach S Potsdam Hbf. DB. Die technisch nicht mögliche Beeinflussung der LSA in Potsdam bescherte einem dann immer ab Glienicker Brücke im guten Durchschnitt etwa ganze 8 Minuten Verspätung bis zum Hauptbahnhof. Das war nicht mehr feierlich.


    Zudem war der Wageneinsatz aufgrund des Fortläufers vom 316 unpassend. Üblicherweise kam ein Urbino 18, teilweise waren auf dem N16 sogar DL unterwegs. Für das geringe Fahrgastaufkommen auf dieser Linie war das mehr als überflüssig.


    Da bin ich tatsächlich auf die neuen gespannt. Idealerweise sollten diese ja weniger verbrauchen, und etwas flotter ziehen dürften sie auch. Es gibt zwar DL's welche durchaus flink sind, aber dann gibt es auch wieder die Schlafmützen... Das DL nichts auf Linien verloren haben, wo keiner mitfährt ist auch klar, aber da gibt es leider einige welche solch stark schwankende Fahrgastzahlen haben (v.a. Schülerverkehr), dass es sonst nur über E-Wagen ginge, für welche kein Personal da ist. Dann fährt man lieber subventioniert warme (oder kalte) Luft durch die Gegend.

    Angeblich sind die neuen Kisten ja auf Elektro umrüstbar. Das finde ich recht spannend. Besonders bei solchen großen Fahrzeugen würde sich ein günstiger E-Antrieb noch einmal ganz anders rechnen als bei einen Standardbus.

    Die schlucken ja mehr, als unsere CapaCitys :D

    Sind dafür aber weitaus unwirtschaftlicher als die Capacities. Selbst die Capas sind vom Verbrauch her noch nahe am Gelenkwagen.


    Naja. Ich glaube in Berlin und Brandenburg gibt es aktuell (fast) überall Personalmangel. Vor allem qualifiziertes Personal ist gesucht.

    Da die Ausweitung des ÖPNV-Angebots im Land Brandenburg eher jährlich betrachtet minimalistisch ist, denke ich, dass da auch noch Kapazitäten geöffnet werden können. Fahrer findet man schon. Man muss ihnen nur genug bezahlen. Wie "qualitativ" dann die Fahrleistung ist, ist Angelegenheit der Verkehrsunternehmen. Die müssen dann ihre Fahrer ordentlich schulen und richtig ausbilden. Auf Edelsteine braucht man nicht zu hoffen. Man muss schon als Unternehmen was aus den Menschen machen. Aber der Arbeitsmarkt wird schon was hergeben.

    Aus ökologischen Aspekten ist die Abstellung von DL aber wirklich besser. Die Kisten verbrauchen exorbitant viel Kraftstoff, teilweise 80 Liter auf 100 Kilometern. So viel verbraucht kein Gelenkbus und vom Fassungsvermögen werden sich die Busse dann auch nicht mehr unterscheiden. Ein richtig gut vollgestopfter Gelenkbus wird wohl ungefähr so viel fassen wie ein DL mit 80 Prozent-Ladung. ÖPNV ist eben ein Massengeschäft. Das macht den betriebswirtschaftlichen Deckungsbeitrag umso besser, wenn Gelenkbusse dann schön mit maximaler Beladung unterwegs sind als die Verwendung von DL auf gewissen Linien, wo kaum einer mitfährt. Darüber hinaus frage ich mich, warum die BVG dann komischerweise z. B. auf dem 638 mitfährt, wenn doch an anderer Stelle in Berlin angeblich so viel an Fahrzeugen und Mitarbeitern fehlt. Wäre es nicht sinnvoller dann einfach grenzüberschreitende Linien nach Brandenburg wie nach Hennigsdorf, Potsdam, Falkensee, usw. generell nur noch verstärkt von den dortigen kommunalen Busunternehmen fahren zu lassen? Das wäre prinzipiell immer besser. Die Brandenburger Spielräume sind da sicherlich größer als die der BVG. Gerade in Hinblick auf Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Personal.

    Teilweise schicken Tastaturen über - gewissermaßen - gleichen Leiterbahnen dann zeitgleich mehrere Befehle von verschiedenen, zeitgleich gedrückten Tasten, was dazu führt, dass diese nicht vernünftig umgesetzt werden. Es empfiehlt sich wirklich testweise das Umstellen der Tastaturbelegung.


    Möglicherweise hast du vielleicht auch eine Doppelbelegung in deinem Event-Set. Soll heißen: Immer, wenn du drückst, drückst du im Fahrzeug ggf. ein Schalter-Event mit, dessen Auslösung ebenfalls auf deiner "Gas"-Taste liegt. Das könnte dazu führen, dass das Fahrzeug dann kein Gas mehr annimmt und dies erst wieder tut, wenn du diese Taste erneut drückst und somit diesen Schalter in Doppelbelegung wieder abschaltest.

    20 Jahre Betriebshof des Verkehrsbetriebs in Potsdam (ViP)


    Am 1. September 2019 war Tag der offenen Tür beim Verkehrsbetrieb in Potsdam (ViP). Neben den Tätigkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten beim ViP informierten viele weitere Partner wie der VBB, die Verkehrswacht und die Stadtwerke über ihre vielfältigen Aufgabenbereiche. Zudem konnten Führung durch den Betriebshof unternommen werden und man konnte auch eine Straßenbahn selbstfahren, wenn man noch einen Termin am Info-Point erhalten hatte. Hier eine kleine Fotogalerie von mir.


    Ein echtes Original! Der Wagen 001 ist sehr begehrt bei den Besuchern des Tages der offenen Tür. Ist er doch der damalige Prototyp aller späteren KT4D. Wagen 001 ist historisch korrekt erhalten worden und verfügt noch über die originale Pedalsteuerung.


    Wagen 303 ist der Schienenschleifwagen des ViPs. Er wird auch tagsüber eingesetzt, um die Oberfläche der Gleise plan zu halten.


    Ein weiterer Prototyp im Fuhrpark des ViPs: Combino 400. Anders als seine Brüder aus der späteren Serienlieferung ist Combino 400 als Zweirichtungsfahrzeug ausgeführt. Zudem sind die Proportionen des B-Wagens andere. So läuft der B-Wagen lediglich auf einem Einzelrad-Einzelfahrwerk, was im Linienbetrieb sehr häufig zu Problemen wie auch Entgleisungen führte. Seit 2018 ist der Combino 400 wieder aus dem Liniendienst ausgeschieden. Das Fahrzeug wird von Siemens selbst genutzt für die Erprobung ihrer "Autonomous Tram". Dazu wurde die Bahn mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet und unternimmt regelmäßige Test- und Messfahrten ohne Fahrgäste auf dem Streckenabschnitt Abzweig Betriebshof ViP bis M.-Jucharcz-Straße.


    Aber auch weitere historische Bahnen konnten bewundert werden.


    Eine "echte Radsatz-Drehbank" konnte von mir auch gesichtet werden. :D:D Nein, natürlich Spaß! Der ViP verfügt selbstverständlich auch über eine sehr moderne Unterflurradsatzdrehmaschine. Die hier gezeigte Technologie dient dem Heben und Drehen von z. B. Drehgestellen für Arbeiten wie Lackierung und Reinigung.


    Spaß für die Kinder im Hüpf-Citaro! Hat ausnahmsweise nichts mit fehlender Performance bei OMSI zu tun... :D


    Wagen 987. Ein Citaro G aus 2016. Das Fahrzeug verfügt über vier Türen und gehört zu der zuletzt beschafften Lieferung von EvoBus-Fahrzeugen.


    Wagen 920. Gewissermaßen auch ein Prototyp. Denn dieses Fahrzeug wurde vom ViP in den Jahren 2013-2015 ausführlich getestet, bevor gegen Ende 2015 die ersten C2 bestellt wurden. Er unterscheidet sich vom übrigen Citaro-Fuhrpark durch die langen Dachspoiler und seinem VOITH-Getriebe.


    Auf dem Wagen 920 waren auch die Kinder sehr aktiv. Er war mit Papier beklebt und konnte bemalt werden. Ein großartiges Kunstwerk entstand. ;)