Posts by Oldenburger

    Wenn Du nur zocken willst, dann solltest Du Dich für den Ryzen 5 3600 entscheiden. Es gibt bis jetzt kaum Spiele, die mehr als sechs Kerne nutzen und in Omsi bringt einem eine hohe Anzahl an Prozessorkernen sowieso wenig. Die meisten Spiele profitieren hauptsächlich von einer hohen Single-Core-Performance, die Anzahl der Kerne spielt bei der Performance zwar auch eine Rolle, aber ob du jetzt einen Hexa- oder Octa-Core-Prozessor nutzt, ist aktuell egal. Ein Achtkern-Prozessor könnte vielleicht als zukunftssicherere Investition angesehen werden, der Ryzen 7 2700X wird dir in den meisten Spielen aber ca. 9% weniger FPS liefern und ist dieser Hinsicht vielleicht wiederum weniger Zukunftssicher. Da musst Du einfach abwägen, was Dir wichtiger ist. Wenn Du möglichst viel FPS in Spielen erreichen willst, nimm den 3600er, wenn Du nebenbei noch Streamen und andere Dinge parallel erledigen willst, wäre der Ryzen 7 2700X sicherlich die bessere Wahl.

    Ich finde, an der Stelle muss man mal ein großes Lob aussprechen, wie viel Zeit und Mühe das Team hier auch nach fast zwei Jahren nach Release in die AddOn-Entwicklung steckt. So eine stetige inhaltliche Entwicklung ist nun mal keine Selbstverständlichkeit und man erhält für den selben Preis bei anderen DLCs nicht einmal ansatzweise einen so guten "Service", der dafür sorgt, dass man immer mal wieder eine Runde auf der Karte drehen möchte, da Chronologiefunktionen immer wieder Veränderungen des Spielgeschehens mit sich bringen und man somit auch möglichst realistisch und aktuell die Gegend erkunden im Bremer Norden erkunden kann. Im Gegensatz zu anderen Karten hat man daher auch nicht das Gefühl in der Vergangenheit festzuhängen, was den Realismus einfach weiter verstärkt. Dass dann hin und wieder ein kleiner Fehler unterläuft, finde ich nicht einmal ansatzweise schlimm, sondern passiert schlichtweg einfach mal. Lieber selten ein paar Fehler und ein gut gelungenes AddOn, als ein bugfreies AddOn, das qualitativ auch in Hinblick auf den Support einen deutlich niedrigeren Maßstab besitzt.


    Hat mal so gar nichts mit Support zu tun, daher in den Kommentarthread verschoben. Bitte zukünftig differenzieren, deshalb gibt es ja diese Trennung bei Payware. //Semedah

    Moin!

    Ich weiß zwar nicht, wann diese Bereiche entstanden sind, würde mir dennoch aber wie bereits angesprochen, eine detaillierte Vegetation wünschen. Ich finde es optisch einfach unschön und nicht mehr zeitgemäß, dass große Büsche einfach ohne irgendwelche Sträucher und Gräser mitten auf einer leeren Fläche wachsen. Natürlich ist das Ganze auch mit ein wenig Aufwand verbunden. Dennoch muss man es hier ja nicht mit der Arbeit übertreiben und jeden Grasbüschel einzeln setzen. Wenn man die "Attach to Spline"-Funktion sinnvoll und dezent einsetzt, fällt dessen Einsatz später eigentlich gar nicht auf. Wichtig ist aber, dass man die Grashöhe und Reihenfolge der verschiedenen Grastypen immer wieder variiert (in meinem Beispiel jetzt Reihenweise). Um das Ganze am Ende nicht sich zu wiederholend wirken zu lassen, sollte man dann noch zwischendurch einzelne kleine Büsche und Sträucher "per Hand" platzieren. In der Regel ist das Nutzen der "Attach to spline"-Funktion bei der Vegetation der Tod einer jeden Karte, aber wenn man es so einsetzt, dass es nicht auffällt und mit den oben genannten Mitteln arbeitet, kann die Funktion einem ganze Arbeiten abnehmen. Hier noch ein Beispiel von mir:




    Es mag vielleicht meckern auf hohem Niveau sein, aber ich bin ja offenbar nicht der Einzige mit dieser Meinung hier, denn schließlich hat die Karte in vielerlei Hinsicht ein hohes Potential, eine sehr gute Karte zu werden und ich fände es wirklich sehr sehr schade, wenn solche Details fehlen, denn diese spielen insbesondere auf Überlandkarten eine wichtige Rolle. In den letzten Jahren hat sich im Bereich der Mapgestaltung einfach einiges getan und man wird durch entsprechende Karten dann leider irgendwie auch verwöhnt. Der Punkt mit der Vegetation ist im Grunde genommen auch der einzige Punkt, der mir an der Karte nicht gefällt und leider ist er auch ein wenig zeitintensiv. Ansonsten erfordert dieser Punkt aber praktischerweise keine besonderen Fähigkeiten oder eine besonders hohe Kreativität und kann selbst von jemandem wie mir, der u.a. aus Kreativitätsmangel bis jetzt kein einzige Map zuende gebracht hat, bewältigt werden. :)


    Ansonsten ein großes Lob noch mal an die restliche Gestaltung, die wirklich sehr gelungen und abwechslungsreich ist und durch die Straßenführungen auch wirklich ein Realitätsgefühl wiedergibt. Ich finde es wirklich sehr schön, dass sich jemand an das Thema Norddeutschland wagt und dieses auch wirklich realitätsgetreu umsetzen kann.


    Viele Grüße aus dem Nordwesten

    Oldenburger

    Ist eigentlich bekannt, dass zur Zeit der Baustelle am Bf. Aumund (getestet am 18.10.2019) die Fahrpläne der 95 in Richtung Blumenthal nicht angepasst wurden? In diese Richtung verläuft die 95 durch die Baustelle während die Linie in die andere Richtung korrekt verläuft.


    Viele Grüße

    Oldenburger

    Hast du mal währenddessen beim Shift+Z-Menü geschaut, ob dort irgendwelche Befehle sehr häufig oder lange auftauchen (Bspw. Loading AI)?

    Also ich würde schon behaupten, dass es ein Unterschied ist, 200€ oder 120€ für 1TB SSD-Speicher zu zahlen (970 Evo Plus vs. 860 Evo). Fast überall hatte ich nach meinem Umbau den Unterschied zwischen der HDD und der SSD gespürt - außer in Omsi. In Omsi hat sich gefühlt so ziemlich genau gar nichts getan, denn die Ladezeiten sind nach wie vor unerträglich lange. Den größten Unterschied spürt man dann doch vor allem bei Windows und anderen Spielen und zwischen HDD und SSD ist dieser dann auch deutlich gewaltiger als zwischen SSD und NVMe, der mit Glück 1-2 Sekunden beträgt. Gerade in der Preisklasse halte ich eine NVMe deshalb überhaupt nicht für notwendig.


    Zu den Boards: Ich finde die X570-Boards im Vergleich zu den Z390-Boards nicht wirklich günstiger - im Gegenteil: Mit den gleichen Ausstattungen zahlt man wegen unnötiger Features wie PCIe 4.0 einen saftigen Aufpreis im Gegensatz zu älteren Boards und bekommt noch einen unnötigen Chipsatzlüfter dazu. Gleichklassige Intel-Boards sind im Vergleich zu den X570-Boards gerade im oberen Preissegment deutlich günstiger (X570 Aorus Master für 370€ - Z390 Aorus Master für 270€). X570 ist also eigentlich nicht nötig, denn der Mehrwert durch den Aufpreis spürt man beim Zocken selbst sowieso nicht. Mit dem MSI B450 Gaming Pro Carbon AC bekommt man für ca. 130€ hingegen ein Mainboard mit BIOS-Flashback-Taste (sehr wichtig für Ryzen 3000), einem hochwertigen Soundchip, WLAN und Bluetooth und zu guter letzt auch noch RGB-Beleuchtung, die die FPS-Zahlen bekanntermaßen ja verdoppelt *hust*.


    Ich tendiere aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses zwar auch in Richtung AMD, aber wenn einem eine gute Single-Core-Performance wichtiger als 12 Threads sind, dann ist ein Intel Core i5-9600K vielleicht sogar eine Überlegung wert, denn 15% mehr Single-Core-Leistung wenn man übertaktet sind definitiv nicht zu verachten (Quelle). Nachteil wären dann aber die nur 6 Threads und der höhere Preis, der durch den fehlenden Boxed-Kühler noch weiter steigt. Ich glaube mir persönlich wäre es den Aufpreis für Intel einfach nicht wert, aber wenn man kaum Nutzen von einer teuren Grafikkarte hat und umso mehr von einer guten CPU-Leistung profitiert, wäre es doch sinnvoll, hier ein paar Euro mehr zu investieren. Ich denke aber auch, dass sich Intel in dem Fall auch nur lohnen würde, wenn man auch wirklich übertaktet.


    Letztendlich muss man hier halt wirklich konsequent Prioritäten setzen und schauen, wo seine Ansprüche liegen und wo der Nutzen durch einen höheren Preis auch am größten ist. Bei einem teuren Mainboard, Gehäuse, Netzteil oder Speichermedium hat man in Omsi und anderen Spielen davon keinen Mehrwert. In Omsi und TS sind die Ansprüche an einer teuren GPU ebenfalls gering, aber da muss man eben wissen, ob man sich in der Zukunft auch grafisch anspruchvollere Titel leisten will. Wenn nicht, dann kann man hier mit den Ansprüchen etwas herunterfahren und beispielsweise eine RTX 2060 Super anstelle einer RTX 2070 Super besorgen. Eine RTX 2070 (ohne Super) hingegen wäre Quatsch, da sie das Vorgängermodell der RTX 2070 Super ist und somit auch nicht mehr produziert wird. Des Weiteren zeigen diverse Benchmarks, dass die Leistung von einer RTX 2070 und einer 2060 Super sich kaum unterscheiden und der Leistungssieger unter den Beiden je nach Spiel variiert. Der größte Unterschied zwischen beiden Karten ist hauptsächlich der höhere Preis der RTX 2070. Das Geld, was man dann hier sparen kann, kann man dann wiederum bei der CPU investieren, was sich aber wirklich nur lohnt, wenn man die Pro-Kern-Leistung und nicht die Anzahl der Kerne mit dem Aufpreis steigert - ein Ryzen 7 3700X anstelle eines Ryzen 5 3600 macht nur fürs Gaming eher weniger Sinn und rechtfertigt den Aufpreis von ca. 150€ nicht.

    Sehe ich genauso. Ansonsten kann man bei der Grafikkarte tatsächlich auch auf AMD setzen und so einiges an Geld sparen. Denn mit der RX 5700 bzw. RX 5700 XT bekommt man vergleichbare Leistung zu einem Teils deutlich geringerem Preis. Raytracing ist ja ohnehin ein Feature, das in Simulatoren wenig bis gar nicht unterstützt wird und aktuell auch noch für extreme Performance-Einbußen sorgt. Ansonsten behaupte ich mal, dass sogar eine RTX 2060 Super zumindest in FHD-Gaming bei den gängigsten Spielen völlig ausreichen sollte. Ich selber besitze sogar mit der "normalen" 2060 noch eine Stufe niedriger und diese wird in Omsi nicht einmal ansatzweise ausgelastet und selbst bei 400% Skalierung in ETS2 und ATS komme ich nur sehr selten unter die 60 FPS wobei die seltenen Einbrüche auch meiner schon etwas älteren CPU zuzuschreiben sein könnten (Bottleneck).

    Wie schon bereits geschrieben, hängt das ganze aber auch von den Ansprüchen und den Spielen ab. Wer AAA-Titel mit hohen Details und QHD-Auflösung zocken will, wird wahrscheinlich schon eine höhere Karte als die RTX 2060 Super benötigen.

    Um also das Optimum empfehlen zu können, benötigen wir eine ungefähre Angabe über die Spiele, die Du zocken willst und deine maximale Bildschirm-Auflösung Lukas133 .

    Viele Grüße

    Oldenburger

    Wie Clive schon sagt, sollte das gehen und dabei abhängig von der Richtung des Texturierungsvorgangs bzw. der Höhenprofile sein. Angenommen, Du hast die Punkte A und B, so kannst du erst die Koordinaten von A und anschließend von Punkt B angeben, um eine Fläche zwischen beiden Punkten zu erzeugen. Wenn Du jetzt von Punkt B zurück zu Punkt A eine Fläche erzeugst, müsste diese also genau auf der umgekehrten Seite entstehen. Beispiel:


    Obere Seite zwischen zwei Punkten:

    [heightprofile]

    -2

    2

    0.01

    0.01


    Untere Seite zwischen zwei Punkten:

    [heightprofile]

    2

    -2

    0.01

    0.01


    Das gleiche gilt dann natürlich auch für den Texturierungsvorgang.


    Viele Grüße

    Oldenburger

    Lukas133 Hängt auch ein bisschen von Deinen Ansprüchen ab. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch andere Spiele zocken willst und eine vernünftige Grafikkarte somit nicht uninteressant sein sollte. Die Windows-Lizenz kannst Du übertragen, sofern es sich um eine Retail-Version handelt. Das findest Du folgendermaßen heraus:


    Eingabeaufforderung oder cmd.exe in die Suche der Taskleiste eingeben und per Rechtsklick "Als Administrator" oder mit gedrückter Strg + Umschalttaste starten. Den Befehl

    slmgr.vbs -dli

    eingeben (Leerzeichen beachten). Kurz warten und in einem kleinen Popup-Fenster wird dann das Ergebnis angezeigt.


    (Quelle)


    Dann ist die Frage, ob Du zwangsläufig WLAN benötigst oder mit LAN auskommst und ob Du ein optisches Laufwerk (DVD-Brenner) benötigst. Ansonsten solltest Du hier noch alles weitere angeben, was Dir persönlich wichtig wäre (bspw. RGB-Beleuchtung am Gehäuse oder ein Fenster an einer Seite).


    Wenn Du selbst einen PC zusammenbauen willst, aber noch gar keine Ahnung hast, kannst Du dir dieses Video mal dazu anschauen.


    Viele Grüße

    Oldenburger

    OMSI nutzt hauptsächlich zwei Threads.

    Woran kann man das genau erkennen? Taskmanager und Ressourcenmonitor zeigen mir während der Nutzung von Omsi eine gleichmäßige,hohe Auslastung aller Kerne meines QuadCore-Prozessors, die nach dem Schließen von Omsi auf ein Minimum sinkt.


    Siehe hier:


    Einen PC selber zu bauen ist deutlich günstiger - da kann man selbst auf guten FertigPC-Seiten um die 200€ sparen. Was für Komponenten besitzt denn dein alter PC, sofern Du noch einen besitzt? Eventuell kann man dann einiges sparen...

    Nachtrag: Auf dubaro.de bekommt man ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wenn man dort einen vorkonfigurierten PC kauft. Sobald man aber im Konfigurator einzelne Komponenten austauscht geht das ganze leider ganz schön ins Geld.

    Das sieht für mich ehrlich gesagt nicht nach einem Fehler ö.Ä. aus, sondern liegt leider am Detailgrad und der Größe der Map. Da hilft es nur, einige Einstellungen herunterzuschrauben. Empfehlenswert ist es hier, performancefreundliche KI-Busse in der ailists.cfg zu verwenden, die Anzahl der verschiedenen Bustypen dort zu reduzieren und die generelle Verkehrsmenge niedriger einzustellen, genauso wie eine niedrigere Fahrplanpriorität, da Züge die Performance deutlich beeinträchtigen können.

    In den Grafikeinstellungen max. 1 Nachbarkachel und ökonomische Reflexionen einstellen und ggf. mit den prozentualen Sichtweiteneinstellungen herumprobieren, erfahrungsgemäß ist der Einfluss der generell maximalen Objektsichtbarkeit wiederum kaum spürbar.

    Nur im äußersten Notfall würde ich die Objektkomplexität reduzieren, da so leider relativ viel von diesem Meisterwerk an Karte nicht mehr zu sehen sein wird und außerdem zu unsichtbaren Objekten führt, mit denen man trotzdem kollidieren kann. Solltest du Partikelsysteme aktiviert haben, musst Du selber wissen, ob es dir den Unterschied in der Performance wert ist.

    Mal 'ne ganz doofe, nicht böse gemeinte Frage: Hast Du auch ein Jahr als Datum ausgewählt, an dem die Feiertage & Ferien in der Datei auch eingetragen sind?^^

    Ich habe seit neustem den Fehler im Bremer A40, dass die Blinkerleuchte im Dashboard irgendwann nicht mehr funktioniert. Interessanterweise lässt sich das Problem ebenfalls nur mit Win+L beheben.

    Wobei eine Frequenz von 3600MHz dann doch ganz schön ins Geld gehen kann. 3200MHz unterstützen die neuen Ryzen-Prozessoren bereits ohne OC und entsprechend in Ordnung ist hier dann auch das Preis-Leistungs-Verhältnis (unter 70€ für 16GB DDR4-3200 CL16). Bei 400MHz zusätzlich kommt man bei gleicher CAS-Latenz auf einen Preisunterschied von ca. 100€ und die Unterschiede in diversen Benchmark-Tests sind eigentlich kaum wahrnehmbar. Da ist die Frage ob einem der minimale Unterschied so viel Geld wert ist, genauso wie beim Verbau eines Ryzen 7 3800X anstelle eines Ryzen 7 3700X, der ca. 60€ günstiger ist und nur 100MHz mehr im Boost erreicht.

    Also wenn man sich hier mal den Unterschied von Single und Dual Core Performance zwischen 1700X und 3700X anschaut, sollte man ja theoretisch mit einem Plus von ca. 30% ohne OC rechnen können. Bei 20 FPS wären das dann 26 FPS nach der Theorie, was ja auch nicht wirklich der Hammer wäre. Die Frage ist aber auch, inwiefern man die Rechnung genau auf die Performance übertragen kann und welche Faktoren da insbesondere in Omsi noch eine Rolle spielen. Die Single Core Performance ist beispielsweise ja wesentlich interessanter als die Multi Core Performance für Omsi und vielleicht spielen ja auch Cache-Größe und RAM-Frequenz bei so etwas eine wichtige Rolle.

    Ist eigentlich jemand in der Community im Besitz eines Ryzen-Prozessors der 3. Generation und kann etwas zur durchschnittlichen Performance auf üblichen großen Karten wie "Ahlheim und Laurenzbach Updated" insbesondere in dessen Problembereichen wie Hauptbahnhof sagen (dazu ein Screenshot aus den Grafikeinstellungen wäre zudem hilfreich).

    Viele Grüße

    Oldenburger